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Lebkuchenverkauf schon jetzt? – Ein Gesetz muss her

In Allgemein on 23. September 2014 at 14:13

Die Bundesbürger als Konsumenten gehören geschützt. Geschützt vor der Willkür des Handels, geschützt vor dem Angebot von Artikeln, die es um diese Jahreszeit einfach nicht geben darf. Wo kommen wir denn hin, wenn es jetzt schon Lebkuchen im Angebot geben darf? Wie weit ist es denn dann noch bis zu der Situation, dass es Osterhasen schon an Silvester gibt? Und der Gesetzgeber schaut zu? Tut nichts, um uns vor unüberlegter Kaufwut zu schützen? Ich sehe uns alle schon im Spätsommer auf der Parkbank sitzen und statt Eiscreme Lebkuchenherzen essen. Statt eines Sommersalates einen Christstollen und statt IsoDrinks Glühwein. Das geht entschieden zu weit und ich hoffe, dass das Verantwortungsgefühl des Gesetzgebers nicht ganz abhanden gekommen ist, und schnellstens per Gesetz diesem Treiben Einhalt geboten wird. Wir sind schliesslich mündige Bürger, die selber entscheiden wollen, was sie kaufen oder nicht, aber zumindest die angebotene Ware sollte per Gesetz vorher im Sortiment eingeschränkt werden.
Und überhaupt: Denkt eigentlich jemand an unsere Kinder, die solchen Angeboten wehrlos ausgesetzt sind? Wer weiss, zu welchen Spätfolegn und sozialen Störungen es da kommen kann.

(Falls es dem einen oder anderen nicht auffallen sollte: Der Artikel ist als Ironie gedacht)

Weihnachten fast geschenkt

In Allgemein on 18. Dezember 2012 at 05:51

Heute morgen bin ich über eine Schlagzeile in einem Prospekt eines Discounters gestolpert, die mich ziemlich beschäftigt hat.
„Weihnachten fast geschenkt“ stand da zu lesen.
Natürlich besteht Weihnachten heute zu einem großen Teil aus Konsum und Geschenken, und ganz wenig aus dem „Weihnachten“, wie es in unseren Breiten in der Vergangenheit gefeiert wird.
Vielleicht hat mich deshalb auch der Werbeslogan ziemlich berührt. Weihnachten ist für mich nicht nur ein „Fast“ Geschenk, sondern eines, wenn nicht das größte Geschenk, das wir Menschen bekommen haben.
Ich möchte jetzt hier nicht auf „christlich“ machen, aber da zumindest im sogenannten „christlichen Abendland“ Weihnachten eines der wichtigsten kirchlichen Feste ist, habe ich mir gedacht, mal kurz daran zu erinnern, was wir denn so feiern, wenn wir Weihnachten feiern.
Wir feiern nicht Konsum und Reichtum, auch nicht irgendeine „Jahresendparty“, die ein mehr oder weniger erfolgreiches Geschäfts- oder Vereinsjahr abschließt, sondern wir feiern die Geburt von Jesus Christus, der dem abendländischen Verständnis nach der Sohn Gottes ist, der auf die Welt gekommen ist, um uns mit Gott dem Vater zu versöhnen.
Nun kann man über dieses Thema natürlich kräftig diskutieren, was ich hier in dem Falle aber gar nicht möchte. Mein Anliegen ist es, dass Weihnachten bei uns wieder mit der Ehrfurcht begegnet wird, die religiöse Feste verdient haben.
Und die Christen feiern an Weihnachten eben nicht „Weihnachten, fast geschenkt“, sondern „das Geschenk Gottes an Weihnachten“
Wollte ich hier nur mal angemerkt haben.
In diesem Sinne: Frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Die Hektik vor Weihnachten

In Allgemein on 16. Dezember 2010 at 14:26

Ein Jahr hat 365 Tage, manchmal sogar einen Tag mehr. Aber es scheint so, als müsste alle verlorene Zeit in die vier Wochen vor Weihnachten gepresst werden. Als ob sich die Erde sonst am 1. Januar des Folgejahres nicht mehr drehte.
Während die „Verkäufer“ einem die Türen in den Firmen einrennen, um noch den schon sicher geglaubten Auftrag abzuholen (dabei hatte man ihnen x-mal gesagt, dass es nur eine Preisorientierung war), bei jedem Anruf ungeduldiger werden, sind die „Einkäufer“ angehalten, ja nichts mehr auszugeben, denn das könne auf das nächste Budget verschoben werden.
Im Privatleben muss vor Weihnachten noch an jeder Ecke eine „Weihnachtsfeier“ abgehalten werden, um zu zeigen, wie gut sich Vereinskameraden, Lehrer und Eltern etc. doch verstehen. Somit kann man sich guten Gewissens auf das „Friedensfest“ vorbereiten.
Im kirchlichen Bereich laufen die Vorbereitungen für Festgottesdienste auf Hochtouren und verlangen auch noch die letzte freie Minute der Ehrenamtlichen ab.
Das führt dazu, dass der Advent, die eigentliche Vorbereitungszeit auf Weihnachten, immer mehr zum Ätzvent wird, zu einer Zeit, die einen selbst anödet, auf die sich niemand freut und die die Nerven der Menschen blankpoliert.
Ich habe dieses Jahr so viele Meetings „postponed“ also nach hinten verschoben, vielleicht mache ich es mit Weihnachten auch so.