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Posts Tagged ‘Schauspieler’

„Salmei, Dalmei, Adomei“ – Zum Tod von Geoffrey Bayldon

In Allgemein on 13. Mai 2017 at 10:31

„Vorsicht! Menschen, die sich heute noch mit den Stars ihrer Kindheit beschäftigen, leben genauso gefährlich wie die, die sich immer nur um den Augenblick kümmern.“
Geoffrey Bayldon

Ein  ziegenbärtiger Hexenmeister versucht im Jahre 1066, durch Einnahme eines Zaubertranks zu fliegen.
Statt zu fliegen, muss er jedoch auf der Flucht vor den Normannen in einen Fluss springen. Und als richtiger Hexenmeister spricht er dabei einen Zauberspruch, der sich jedoch anders auswirkt, als gedacht. Hexenmeister Catweazle findet sich in einem morastigen Sumpfloch wieder – und im Jahre 1970.
Aus dieser Zeitreise in die Zukunft haben sich in den 1970er Jahren zwei Staffeln mit je 13 Folgen entwickelt, in denen der Schauspieler Geoffrey Bayldon den kauzigen Hexenmeister spielte, der verständliche Angst vor Traktoren und dem „Elektrik-Trick“ hatte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Image und ein Mensch sind zweierlei

In Allgemein on 8. Januar 2016 at 14:41
Elvis Strassenkünstler in Las Vegas

Elvis Strassenkünstler in Las Vegas

»Ein Image und ein Mensch sind zweierlei.
Es ist verdammt schwer, einem Image gerecht zu werden.«

– Elvis Presley auf einer Pressekonferenz im Jahr 1972

Elvis Aaron Presley würde heute 81 Jahre alt. Ok, es gibt viele, die heute einundachzig werden, oder werden würden, wären sie nicht schon tot. In manchen Blogs habe ich auch schon gelesen, dass es den Menschen auf die Nerven geht, wenn man über Geburtstage oder das Ableben von „Promis“ berichtet. Es stimmt, jeden Tag wird jemand geboren, hat jemand Geburtstag oder stirbt jemand. Und nur einige wenige werden dann in Blogs, Sondersendungen etc. bedacht. Trotzdem finde ich es interessant, sich hin und wieder mit solchen Menschen zu beschäftigen. Den Rest des Beitrags lesen »

Darell Winfield, der einzige Marlboro Cowboy gestorben

In Allgemein on 16. Januar 2015 at 12:11

Am Montag ist er gestorben, der einzig „echte Marlboro Mann“. Warum mir das einen Blogeintrag wert ist? Weil er mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet hat. Damals durfte nämlich noch Zigaretten- und Tabakwerbung im Fernsehen gezeigt werden. Und neben dem „HB Männchen“, war einfach der „Marlboro Cowboy“ eines meiner Lieblingswerbungen. Und als ich heute morgen im Radio gehört habe, dass Darell Winfield in hohem Alter gestorben ist, dachte ich mir, dass er einen Blogeintrag wert sei.
Darell Winfield war der einzige „echte“ Cowboy, seine Nachfolger waren dann „nur noch“ Schauspieler. Das, was er verkörperte, nämlich Freiheit und Abenteuer, hat er auch gelebt. Ob er wirklich Marlboro geraucht hat, weiss ich nicht. Aber er hat für mich einfach genau das verkörpert, was Marlboro suggerieren wollte: Abenteuer und Freiheit.
Darell Winfield hat sogar manchmal extra Tiere organisiert für die Werbespots, die quasi ein Ausschnitt aus seinem Leben waren.

Ich habe schon lange nicht mehr an die Marlboro Werbung gedacht, aber heute ist sie mir wieder in den Sinn gekommen. Für mich war es eine schöne Werbung.

Und nein, ich bin nicht zum Raucher geworden
Aber auch nicht zum Cowboy.

Lord Richard Attenborough gestorben

In Allgemein on 25. August 2014 at 16:42

Der Schauspieler und Regisseur Lord Richard Attenborough ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Der Guardian beschreibt sein Schaffen und Werden in eindrucksvollen Worten, so dass ich dies nicht einfach duplizieren möchte. Warum ich diesem Mann posthum hier ein paar Zeilen widme ist die Tatsache, dass Richard Attenborogh immer ein bescheidener Mann geblieben ist, trotz seiner Erfolge als Schauspieler und Regisseur. Er hatte es nicht nötig, mit „Regenbogen-Schlagzeilen“ auf sich aufmerksam zu machen, sondern hielt sich immer im Hintergrund.
„Ich bin kein grosser Regisseur, ich bin nur ein guter Regisseur“ hat er einmal gesagt.

Dieser Mann hat Regie geführt bei so bekannten Filmen wie „Die Brücke von Arnheim“, „A Chorus Line“ oder „Ghandi“
Er war als Schauspieler bei den „Jurassic Park“ Filmen aktiv, aber auch bei „Hamlet“, „Doktor Dollittle“, „Elisabeth“ oder „Das Kanonenboot am Yangtse-Kiang“, „Der Flug des Phoenix“. Diese kurze Filmauswahl soll als Beweis seiner Flexibilität genügen.

Neben seinem Beruf als Regisseur und Schauspieler, oder sollte ich lieber Berufung sagen, war Richard Attenborough als Stimme für die Schwachen und Benachteiligten der Welt bekannt. Neben dem Martin-Luther-King Friedenspreis erhielt er zahlreiche Ehrentitel für sein soziales Engagement. So war er UNICEF Ehrenbotschafter und seit 1967 Commander of the Order of the British Empire. Nachdem er 1976 zum Ritter geschlagen wurde (Sir Richard Attenborough), wurde er 1993 zu seinem siebzigsten Geburtstag zum Lord Attenborough of Richmond upon Thames ernannt. Somit hatte er als Labour Mitglied einen Sitz im House of Lords.

Mit dem Tod Lord Richard Attenboroughs verlässt wieder ein Mensch die Bühne des Lebens, von denen es gerne mehr geben könnte.

Robin Williams – Mein persönlicher Nachruf

In Allgemein on 25. August 2014 at 09:45

Am 11. August diesen Jahres ist Robin Williams gestorben. Alles Interessante über sein Leben, seine Filme und andere Werke kann man im Netz nachlesen. Zum Beispiel bei Wikipedia

Jeden Tag sterben Menschen, jeden Tag gibt es in den Nachrichten Meldungen darüber. Wir hören es, denken eventuell „Schade“, oder „Kannte ich den“, wobei „Kennen“ relativ ist. Wer kennt schon einen Künstler, den er nur im Fernsehen, bei seinen Auftritten oder aus Artikeln in der (Regenbogen)Presse „kennt“.

Robin Williams war und ist für mich einer meiner Lieblingsschauspieler. Dieses „er lebt weiter in seinen Filmen“ stimmt in diesem Fall. Er hat den Filmen seinen Charakter gegeben und es hat immer Freude gemacht, ihn agieren zu sehen.

Sehr nachdenklich und traurig hat mich gemacht, dass ein Mensch, der so viel anderen Menschen bringt und auch bedeutet, doch mit seinen Sorgen und Problemen alleine ist und den Ausweg dann nur im Suizid sieht.

Und wütend hat mich gemacht, dass es dann wieder Leute gibt, die darüber urteilen wollen, warum und weshalb, und ob Suizid überhaupt eine Lösung sei.

Keiner dieser Leute weiss die näheren Beweggründe, aber es wird diskutiert.

Ich will nicht diskutieren, ich bin traurig, dass ein Mensch den Freitod wählt, weil er keine andere Lösung sieht. Und dabei ist es egal, ob dieser Mensch berühmt ist und wir davon dann erfahren, oder ob er unbeachtet von der Öffentlichkeit diesen Schritt wählt.

Der Tod von Robin Williams hat mir wieder mal vor Augen geführt, dass Glanz und Ruhm, dass das Leben nach aussen, meist nicht das widerspiegelt, was den Menschen innerlich umteribt und beschäftigt.

Robin Williams wird für mich immer ein begnadeter Schauspieler bleiben; zusätzlich hat er mich durch seinen Freitod auch wieder sehr nachdenklich gemacht.

Danke, Robin Williams.

Ernest Borgnine gestorben

In Allgemein on 9. Juli 2012 at 21:47
Ernest Borgnine by Kadath on Flickr

Ernest Borgnine (by Kadath on Flickr)

Heute ist einer der „Charakterköpfe“ der Spielfilmära gestorben.
Ernest Borgnine, der im Jahre 1917 als Ermes Effron Borgnino in Hamden im US Bundesstaat Connecticut geboren wurde, ist heute im Alter von 95 Jahren in Kalifornien an Nierenversagen gestorben.

Borgnine, von dem ich lange Jahre nicht einmal wusste, wie der Schauspieler wirklich heisst, war für mich in seinen Filmrollen immer einer der interessantesten Charakteren des jeweiligen Filmes. Obwohl er meist in Nebenrollen glänzte, blieb er mir bei vielen Filmen mehr in Erinnerung als mancher Hauptdarsteller

Mehr als sechs Jahrzehnte währte die schauspielerische Karriere Ernest Borgnines. Er war bereits in den 1950er Jahren in vielen Filmen zu sehen; aus dem Jahr 1955 stammt zum Beispiel der Film „Marty“, für den er den Academy Award bekam.
In der Action Serie „Airwolf“ der 1980er Jahre spielte er den „Dominic Santini“.

Mir ist er lebendig in Erinnerung geblieben aus dem Spielfilm „Convoy“ mit Kris Kristofferson und Ali Mac Graw. In vielen weiteren Filmen ist Ernest Borgnine nicht wegzudenken, sei es in „Emergency Room“, „Der Flug des Phoenix“ oder „Die Klapperschlange“.
Im Alter von 92 Jahren hatte Borgnine seine dritte Emmy Nominierung für „ER“ oder „Emergency Room“.
Und im Jahre 2010 stand er noch als Archivar in „R.E.D.-Älter, Härter, Besser“.

Ich werde ihn vermissen – und mich jedes Mal freuen, wenn ich ihn in einem seiner Filme wieder sehen werde.

Weitere interessante Informationen über Ernest Borgnine in Wikipedia

Hollywood Diva Elizabeth Taylor ist tot

In Allgemein on 23. März 2011 at 19:44
The American actress Elizabeth Taylor to American Film Festival of Deauville (Normandy, France) in September 1985

Elizabeth Taylor, September 1985 (Photo: Roland Godefroy)

Heute ist Elizabeth Taylor mit 79 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles an Herzinsuffizienz gestorben.
Die 79-jährige litt bereit seit einiger Zeit an Herzbeschwerden und wurde vor einem Monat in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert.

Neben Filmen wie „Die Katze auf dem heissen Blechdach“ (1958) oder „Cleopatra“ (1963) wurde sie auch bekannt durch ihren „Verbrauch“ an Ehemännern. „Ich habe nur mit Männern geschlafen, mit denen ich auch verheiratet war“, hat Liz Taylor einmal gesagt, „welche Frau kann das schon von sich behaupten?“

Sie galt einst als „die schönste Frau der Welt“. Mit ihrer Schönheit verschlägt sie Hollywood schon in den 1940er Jahren die Sprache. Bereits 1942 wurde sie von MGM als Kinderdarstellerin unter Vertrag genommen.

Elizabeth Taylor wurde in London geboren, hatte acht Mal geheiratet, ihren Schauspielerkollegen Richard Burton gleich zwei Mal. Mit ihm stand sie auch zusammen vor der Kamera – zum Beispiel in „Der Widerspenstigen Zähmung“ 1967.

Sie spielte mit allen großen Stars Hollywoods zusammen, Montgomery Clift, Katherine Hepburn oder Paul Newman. Oder mit James Dean und Rock Hudson in  „Giganten“ von 1956 .
Ihre letzte Rolle zeigte sie von ihrer komischen Seite.  Sie spielte die böse Schwiegermutter von Fred in „Flinstones – die Familie Feuerstein“.

Mit Rock Hudson verband sie eine enge Freundschaft. Als er 1985 an Aids stirbt, widmet sich Liz Taylor der  Aids-Aufklärung, für die sie 1993 einen Ehrenoscar erhält.
Königin Elizabeth II erhebt sie in den Adelsstand erhoben.

Weiterführende Links (Extern): Bildergalerie

Sendungen mit Elizabeth Taylor

Wikipedia