juckplotz

Posts Tagged ‘Satire’

Satzbehälter leeren

In Allgemein on 20. März 2013 at 07:22

Die Kaffeemaschine im Hotelrestaurant ist unerbittlich: Sie verweigert ihren Dienst mit der Aufforderung im Multifunktionsdisplay „Satzbehälter“ leeren.

Erst, wenn der Satzbehälter leer ist, funktioniert die Maschine wieder.
Aber nicht nur Kaffeemaschinen haben, so scheint mir, so genannte „Satzbehälter“, sondern es gibt auch Menschen, die erst richtig funktionieren, wenn der Satzbehälter entleert wurde. Die Sätze im Behälter haben, je nach Eigentümer, unterschiedliche Qualitäten. Interessanterweise ist es bei den meisten Menschen wie bei der Kaffeemaschine: Man weiß schon vor dem Entleeren des Satzbehälters, was drin ist. Und sehr oft ist das, was dann raus kommt, auch nur gut genug, um es wegzuwerfen. Im besten Fall kann man es noch als Zusatz zur Blumenerde verwenden.
Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass weder die Kaffeemaschine noch die beschriebenen Mitmenschen funktionieren, wenn wir es nicht zulassen, dass der Satzbehälter entleert wird.

Vielleicht war dieser Artikel auch eine Satzbehälter-Entleerung.
In diesem Fall danke ich Allen, die es gelesen habe; meine Funktion ist damit wieder gewährleistet.
Zumindest bis zum nächsten Mal.

Dünnschichtbelag und Kaltmischgut

In Allgemein on 10. Januar 2013 at 21:13

Haben Sie gewusst, dass bei beschädigtem Dünnschichtbelag momentan nur Kaltmischgut hilft?
Ich bis heute morgen auch nicht. Bis heute morgen habe ich mich über kaputte Strassen aufgeregt, nicht wissend, dass die Straße nicht kaputt ist, sondern eben nur der Dünnschichtbelag. Und der hält eigentlich nur sechs bis acht Jahre. Und dann muss ein anderer Dünnschichtbelag aufgebracht werden. Und wenn kein Geld da ist, oder das Geld noch nicht freigegeben ist, dann werden die Dünnschichtbelaglöcher mit Kaltmischgut aufgefüllt. Kostet auch was, hält nicht lange, muss aber nicht aus dem Haushalt des Landes beantragt werden.
Wir lernen: Kraftfahrzeugsteuern werden bargeldlos abgebucht, danach der Betrag dem Gesamthaushalt zugerechnet. Dort ruht der Betrag dann, während Frost und andere der Dünnschichtdecke nicht zuträgliche Witterungsverhältnisse Löcher in dieselbige fressen. Diese Löcher werden mit Kaltmischgut gestopft , während die Löcher in unserem Geldbeutel nicht gestopft werden können. Im Gegenteil, die Löcher im Geldbeutel werden grösser, da die mit Kaltmischgut gefüllten Dünnschichtbelagslöcher und natürlich auch die nicht gestopften Löcher die fahrbaren Untersätze stärker belasten als eine Dünnschichtdecke.
So was lernt man, wenn man in die Tageszeitung schaut.
Und ab morgen rege ich mich über kaputte Dünnschichtdecken auf…

Alarm: Prenzlberg wird zum Brezelberg

In Allgemein on 3. Januar 2013 at 11:34

„Feschte Ärmle and an digga Bauch“, nein, ich meine nicht Herrn Thierse, sondern „onser schwäbische Brezel“. Und genau die, zusammen mit ihrem Vetter „Weckle“ bringt den sonst gegen Populismus und Rassismus angehenden Herrn Thierse „a bissle en Raasche“ (macht ihn also ein wenig wütend). Ist ja auch verständlich: Geht der arme Mann morgens in eine Bäckerei und will Schrippen, in der ganzen Auslage liegen aber nur „Wecken“ . Obwohl sich die Schwaben in Berlin offensichtlich Mühe gegeben haben, hochdeutsch zu schreiben (in ihrer Urheimat würde das Gebäck nämlich „Weggle“ heissen), muss es morgens für einen offensichtlich nicht ganz ausgeschlafenen Herrn Bundestagspräsidenten wie eine Ohrfeige wirken, wenn da „Wecken“ steht. Dabei wurde er doch schon geweckt, um Schrippen zu holen.
Und dann wollen die kleinbürgerlichen Schwaben, die scheinbar nur nach Berlin gekommen sind, um der schwäbischen Enge zu entfliehen, in Berlin auch noch die „Kehrwoch‘ “ einführen. Schon seit Jahren ist in den Kalendern diese schwäbische Errungenschaft als Abkürzung geführt, Nichtschwaben haben es bis heute nur nicht bemerkt; „KW“ heisst nicht etwa „Kalenderwoche“, sondern „Kehrwoche“.  Zu beweisen ist dies ganz einfach bei internationalen Kalendern: Da steht gross und deutlich „CW“, und das heisst „Cleaning Week“.
Ja, lieber Herr Thierse, eine Weltstadt wird erst Weltstadt, wenn es dort Weggle, Brezla and Moscht gibt. Und ich bin sicher, dass die Piefkes ganz froh sind, wenn „a baar Schwobaseggl“ in Berlin sind.
Betrachten Sie die Schwaben in Berlin einfach als Abgesandte des Bundeslandes, welches Berlin durch den Länderfinanzausgleich ein wenig untere Arme greift.
Und: „Mir hennd au Humor, abr ’s koh sei, dass den oifach a Nichtschwob genau so wenig vrstoht, wir mir den Ihrigen, Herr Thierse“
Ach so, noch was:
Pflaumendatschi ist nicht schwäbisch. Mir hennd Zwetschgakuacha….

Onkel Alfred stirbt in drei Jahren

In Allgemein on 17. Dezember 2012 at 17:40

Es ist jetzt sieben Jahre her, dass Claudia ihre Geburtstagsliste von „Papier“ ins „Digitale“ übertragen hat. Eine feine Sache. Alle Namen mit Geburtsdatum und Adressen, inklusive Erinnerungsmail oder -SMS.

Nur einen Haken hat das Ganze:
Im Kästchen „wiederholen“ war damals nur die Auswahl „Jeden Tag oder Jeden Monat oder Jedes Jahr“, möglich. Ok, da hat sie „Jedes Jahr“ angewählt, was bei Geburtstagen ja auch irgendwie logisch ist. Danach kam dann die Anfrage „Jedes Jahr für – 1 Jahr, 2Jahre, 3 Jahre“ und so weiter. Das maximale waren 10 Jahre. Hat Claudia auch so angewählt, denn mehr ging eben nicht.

Und jetzt ist das Chaos perfekt:
Claudias Verwandschaft stirbt in drei Jahren aus, weil danach einfach keine Geburtstage mehr im Kalender sind.

Aber ist ja egal:
Da der Maya Kalender nur bis 2012 ging, ist die Welt ja dann sowieso schon drei Jahre vor dem Aussteben von Claudias Verwandschaft untergegangen.

Rot = Halt

In Allgemein on 12. November 2012 at 17:24
Toilettentürschloss

Besetzt

Ist Ihnen das auch schon passiert? Egal, ob in Restaurants oder öffentlichen Einrichtungen wie Flughäfen, Bahnhöfen etc. gibt es Menschen, die definitiv das „Rot“ an der Tür der Toilette entweder ignorieren, oder es einfach nicht sehen. Das Ergebnis: Die Klinke der Tür wird mit Nachdruck heruntergedrückt, und gleichzeitig biegt die Tür sich an den Stellen, an denen kein Scharnier oder kein Schloss ist, bedenklich nach innen. Je nach Beschaffenheit der Tür ist man schon auf dem „Sprung“, um noch rechtzeitig einigermassen „behost“ dazustehen, sollte der Zeitgenosse wirklich mit der Tür ins Häuschen fallen.

Ok, es kann schon vorkommen, dass man es ziemlich dringend hat, in solch eine Kabine zu kommen, aber man kann doch wenigstens mal vorsichtig prüfen, ob das Gehäuse geschlossen oder offen ist.

Musste ich einfach mal „los werden“

 

Mit allen Sinnen geniessen

In Allgemein on 1. Juli 2012 at 10:48

Der Mensch ist ja relativ gut ausgestattet, wenn es darum geht, seine Umwelt auf verschiedene Weise wahrzunehmen. So sind Augen, Nase und Ohren fast dauernd auf Empfang, insbesondere, wenn wir uns in einer nicht vertrauten Umgebung befinden.

Normalerweise empfinde ich diese Möglichkeit, das Leben quasi so in sich „hineinzusaugen“, als ziemlich aufregend. Aber manchmal kommt es dann doch „zu dick“.

Die folgenden Episoden haben sich alle innerhalb von zwei Stunden zugetragen, begonnen beim Einchecken im Flughafen Stuttgart, über den Flug nach Wien, bis zum dortigen Verlassen des Flughafens. Den Rest des Beitrags lesen »

Der Regenschirm

In Allgemein on 9. April 2012 at 22:10

Na ja, die Osterfeiertage waren ja in unserer Gegend nicht das, was unter Frühling zu verstehen ist. Egal, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung, und also sprach ich frustriert, lass uns in die Stadt gehen (also ich und mein innerer Schweinehund, der lieber in der guten Stube gesessen wäre).

Wenn man mal „draussen“ ist, dann ist sogar das bisschen Nieselregen zu ertragen. Ich also in der Stadt durch die Fussgängerzone, die natürlich auch an einem solchen leicht trüben Samstag von Menschen belebt ist. Der Regen hatte aufgehört und so langsam verschwanden die aufgespannten Schirme.

Kurz darauf setzte leichter Nieselregen ein. Ein unachtsamer Moment und ich musste geistesgegenwärtig den Kopf einziehen, da mein Vordermann mitten im Getümmel einen Schirm aufklappen liess (Automatik), unter dem eine halbe Schulklasse Platz gefunden hätte.
Keine fünfzig Meter weiter trabte eine resolute Dame aus einer Boutique, sah weder nach rechts noch nach links, schnalzte ihren Schirm auf und mit dieser Aktion spritzte sie das auf dem Schirm gespeicherte Wasser (es muss geregnet haben, als sie die Boutique betrat) auf die Menschen, die danach vom Nieselregen weitaus weniger feucht waren als von der „Altwasserdusche“ dieser Dame.

Als dann wirklich fast alle ihre Schirme aufgespannt hatten, wurde es ziemlich eng in den Gassen unserer Altstadt. Eine Person unter einem Regenschirm beansprucht etwa so viel Platz wie drei Personen ohne. Ich habe mich unter einen Dachvorsprung gestellt und mir mehrere Minuten mit wachsender Belustigung angesehen, wie meine Artgenossen und -genossinnen mit mehr oder weniger Rücksichtnahme aneinander vorbei schrammten.
Leider war ich alleine, denn es hätten sich tolle Wetten abschliessen lassen in der Art: “ Die Dame mit der hell-lila Dauerwelle: Wird sie einen Schritt zur Seite gehen, um dem jungen Liebespaar mit dem Riesenschirm, der ihnen die Sicht auf maximal 50 Zentimeter Kopfsteinpflaster vor ihren Füssen freigibt, auszuweichen?“ Oder: “ Der Mann, der seinen armen Rauhaardackel trägt und mit jedem Schritt den Schirm zu verlieren droht, sieht er denn gar nicht, dass die Frau mit den zwei kleinen Kindern und dem Berner Sennenhund direkt auf Kollisionskurs ist?“

Ich habe am Samstag gelernt, dass Regenschirme die Charakteren der Menschen unterstreichen und betonen.

Übrigens: Ich hatte keinen Schirm dabei, was mich in die tolle Lage des „Aussenstehenden Beobachters“ brachte.

D‘ Mugg

In Allgemein on 2. Dezember 2011 at 16:13

Heut wird es für alle Nicht-Schwaben ein wenig anstrengend, da ich mich heute über „d‘ Mugg“ auslassen möchte. Natürlich könnte ich auch schriftdeutsch von „der Fliege“ oder besser noch „der Stubenfliege“, ganauer sogar „der grossen Stubenfliege“ schreiben (lat: Musca domestica) – damit genau eine Unterscheidung zur „Kleinen Stubenfliege“ gemacht werden kann, aber diese Worte klingen mir viel zu galant, zu fein für das „Viech“ (hochdeutsch „Tier“), das mir seit Stunden hier im Hotelzimmer „auf den Senkel“ , also „auf die Nerven“ geht.

Begonnen hat es eigentlich schon gestern Abend, als ich um 22:00 Uhr von einer längeren Autofahrt (eigentlich eher „Autostand“) hier im Hotel ankam. Müde, und froh, endlich ins Bett zu kommen, öffne ich die Hotelzimmertür und knipse alle Lichter an. Dies war wohl der fatalste Fehler, den ich mir an diesem Tag geleistet hatte, denn meine „Mugg“ hat sich wohl im begehbaren Kleiderschrank befunden und wurde jäh geweckt. Sie brummelte mir also „volle Kanne“ entgegen, „dozte“ (prallte) an meine nun doch schon etwas höher werdende Stirn (ich hätte sie eigentlich schnellstmöglich mit einem rekordverdächtigen Stirnrunzeln zerquetschen sollen, aber ich war einfach zu müde – sonst mache ich das immer …), und verschwand im angrenzenden Schlafwohnfernseharbeitshotelzimmer.
Kurz darauf kam mein Koffer mit angehängtem Hotelpagen, und ich hätte zu gerne ihm aufgetragen, doch bitte „d’Mugg“ mitzunehmen. Nur ich hatte keine Ahnung, wie ich mit meinem Englisch und nicht vorhandenen Thai-Kenntnissen dem netten Herren, der seinerseits auch ein lustiges Englisch und nicht vorhandene Deutschkenntnisse hatte, erklären sollte, dass ich die „Fly“ nicht haben wollte. Ich hatte einfach Angst, dass er meinen Koffer mitnehmen würde und zum Flughafen expedieren.
So nahm er ein Trinkgeld statt „Dr Mugg“ (das „Dr“ hat nichts mit einem akademischen Titel zu tun,  sondern ist schwäbisch für „der“; wir lernen: „Dr Doktr“ ist kein doppelter akademischer Grad, sondern einfach „Der Arzt“, wobei dieser nicht notwendiger weise wirklich einen Doktortitel benötigt, maximal aber einen „Doktrkittl“ einen Arztkittel, aber ich schweife ab…)
Also, der Page war weg, „d’Mugg“ und ich noch da.
Alle Lichter aus, bis aufs „Nachdischlemple“, die Lampe, die auf dem Nachttisch steht; ich dann ins Bett und noch was lesen…
Von wegen. Ich unterstelle auch einer thailändischen Grossstadtmugg eine gewisse Unfähigkeit, lesen zu können. Und deshalb war das „auf-den-Seiten-meines-Buches-Rumgekrabbel“ einfach als Provokation anzusehen. Und bei geschätzten 100 Quadratmetern Alternativfläche musste auch nicht immer meine Nase als Landebahn herhalten, oder?
Als dann noch mein rechtes Nasenloch im Direktflug angegriffen wurde, hatte ich die gesamte Nase voll, obwohl „d‘ Mugg“ schon wieder ausgeflogen war und versuchte, mir ein Ohr abzukauen beziehungsweise auf und in demselbigen rumzukrabbeln.
Sämtliche Konfliktlösunsgversuche meinerseits blieben erfolglos, dabei wäre es – zumindest für „d‘ Mugg“ die letzte erlebte (oder eben nicht mehr erlebte) Konfliktlösung gewesen.
Also habe ich das gemacht, was sonst nur zwielichtige Zeitgenossen machen: Ich habe mich „verdunkelt“. Also nicht direkt unterbelichtet, nein, ich habe entnervt die literarische Bildung auf ein andermal veschoben und das Licht gelöscht (schwäbisch: „ausgmacht“). Nach etwa zehn Minuten und unzähliger Beulen am Kopf (bekommen Mugga eigentlich Beulen?) hat sich „meine Mugg“ auch irgendwo schlafen geklebt (richtig liegen tun die ja nur, wenn sie tot sind – und dann meist auf dem Rücken). Ich war nicht tot, lag aber auch auf dem Rücken, und hatte meine Ruhe.

Heute morgen war ich zu müde, oder „d’Mugg“ war zu müde, wir haben uns zum Glück weder gesehen, noch getroffen (hätte ich sie doch bloss…)

Ich ging zur Arbeit und kam heute Abend in mein temporäres zu Hause, hatte „des iech“ doch tatsächlich vergessen… aber „d’Mugg“ lauerte irgendwo und begrüsste mich mit einem Anflug von Herzlichkeit.

So verbringen wir bestimmt auch diesen Abend noch zusammen, und morgen werde ich „d’Mugg“ und das Hotel verlassen.

Von Vorne – Oder von Hinten

In Allgemein on 3. Oktober 2011 at 16:12

Ganz einfache Vorgänge im täglichen Leben geraten manchmal zu einem grundsätzlichen Überdenken der bisherigen Lebensphilosophie.

So kann es zum Beispiel passieren, dass man sich unversehens auf der Firmentoilette mit der grössten Herausforderung des Arbeitstages konfrontiert sieht, wenn das „letzte Blatt“ Toilettenpapier verbraucht ist. Als verantwortungsbewusster Mensch wechselt man die leere Rolle natürlich mit der bereitstehenden vollen aus, damit die nachfolgenden „Prozesse“ ohne „Downtime“ von den werten Kollegen erfolgreich „gemanagt“ werden können.

Nur: Soll jetzt die Rolle so eingelegt werden, dass das Papier von vorne oder von hinten abgezogen werden kann? – Lange Überlegungen, die von „wie war denn die letzte Rolle eingelegt“ über „muss die Neue so eingelegt sein, wie die bisherigen?“ – „Liesse sich eventuell bei einer anders eingelegten Rolle der Prozess verbessern“ bis zu „Ich lege sie jetzt einfach so ein, wie bei mir zu Hause, sollen sie doch froh sein, dass ich sie überhaupt ausgetauscht habe…“ jagen einem durch den Kopf.

Nachdem schon drei Mal jemand versucht hat, die Türe zu öffnen, wird auf eine grundlegende Evaluierung der verschiedenen Möglichkeiten verzichtet, das Papier so eingelegt, dass „von vorne“ abgezogen werden kann, und der Ort verlassen.

Diese Lösung wurde ohne zusätzliche Meetings, Lokaltermine und 5D Problemanalysen, ohne Zuhilfenahme von „Lean Management Tools“ etc. in eigener Verantwortung intuitiv eingeführt…

Ich bin gespannt, ob es ein Feedback gibt, oder ob eventuell eine „Standard Operation Procedure“ basierend auf meiner Entscheidung eingeführt wird…

Unbestritten würde eine klare Anweisung, wie das Papier einzulegen bzw. danach abzuwickeln, den „Workflow“ and diesem Platz revolutionieren und auch die „Puffer“ vor dem „Equipment“ verkürzen, da nicht jeder, der in die Verlegenheit kommt, das Papier zu wechseln, eigene Analysen durchführen muss, die zwangsweise zu einer Verzögerung im weiteren Prozess führen…

Anmerkung: In einem Standardtoilettenpapierspender führt das „von hinten abrollen“ zu einem „Blattweisen Spenden“, d.h. an jeder Blattperforation wird quasi automatisch abgerissen. Auf den ersten Blick scheint dies die ressourcensparendste Lösung zu sein, jedoch nur so lange, wie man davon ausgeht, dass pro „Geschäft“ ein Blatt benötigt wird. Sobald mehrere Blätter notwendig sind, ist das „Abrollen nach vorne“ wirtschaftlicher, da die benötigte Anzahl an Blättern zusammenhängend in einem Arbeitsgang abgezogen werden können.

Skandal: Automobilhersteller sparen an Blinkleuchten

In Allgemein on 30. Mai 2011 at 21:29

Ich wusste es ja schon immer: Irgendwo müssen die Automobilkonzerne sparen. Die Medien sind einerseits voll Lobes über neue elektronische Einrichtungen in den „Fahrzeugen von Morgen“, andererseits fällt mir im täglichen Strassenverkehr auf, dass vor allem in neuen und großen Fahrzeuge elementare Sicherheitseinrichtungen allem Anschein nach nicht mehr vorhanden sind. So fahren viele Autos mit dem neuartigen Tagfahrlicht bis tief in die Dämmerung, die Scheinwerfer vorne sind nur noch mit der Lichthupenfunktion ausgerüstet, die rückwärtigen Leuchten sind zwar mit neumodischen LEDs ausgerüstet, aber eben nur noch an die Bremse angeschlossen.
Dort, wo früher Nebellampen waren, leuchtet jetzt jeweils ein Licht rechts, wenn das Lenkrad nach rechts eingeschlagen wird, links, wenn man das Steuerrad nach links bewegt. Dafür wurden offensichtlich die Blinker (oder Fahrtrichtungsanzeiger) eingespart. Die armen Fahrer müssen jetzt ohne zu blinken ausscheren und abbiegen. Da der „Blinkhebel“ im Auto jedoch weiterhin vorhanden ist – genau so wie der Lichtschalter für das „normale“ Licht, wird dem Käufer und Fahrzeuglenker vorgegaukelt, daß alles in Ordnung sei.
Sogar an manchen Einsatzfahrzeugen der Polizei wird offensichtlich am Einbau funktionierender Fahrtrichtungsanzeiger gespart…

Wenn jetzt die neueste Errungenschaft der Notstopp ist, der einsetzt, wenn das vorausfahrende Auto abrupt abbremst, dann sehe ich schon, dass bald die Bremsleuchten auch noch eingespart werden.

Oder sollte ich mich irren, und es sind doch die Fahrzeuglenker, die einfach zu bequem sind, das Licht einzuschalten und den Blinker zu betätigen?