juckplotz

Posts Tagged ‘Satire’

Wo Schatten ist, ist auch Licht

In Allgemein on 18. April 2018 at 21:09

JaLicht und Schatten in Hong Kong, ich weiß, das Sprichwort heisst anders. Es beginnt mit dem Licht, dem Positiven und endet mit der Erkenntnis, dass es dort, wo es das Helle, das Gute gibt, auch den Schatten, das Negative gibt.
„Wo Licht ist, ist auch Schatten“: Diese Erkenntnis, so logisch und einfach sie sein mag, verkörpert für mich eine positive Einstellung. Wir haben etwas Gutes, etwas Schönes, etwas, was uns hilft, was uns freut, und es ist klar, dass es da auch negative Aspekte gibt. Wir sind uns derer bewußt, wir gehen nicht blind durch die Gegend, aber wir freuen uns zuerst mal an den positiven Dingen, dem Licht.
Dies prägt, meistens wenigstens, meine Einstellung zum Leben. Und dazu gehört auch die Einstellung zu Vorkommnissen, zu Errungenschaften. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie befreit man Storyteller von Influenza ?

In Allgemein on 30. Januar 2018 at 16:40
Influenza auf dem Storyteller

Influenza auf dem Storyteller („Composing: Juckplotz“)

Also für mich war Influenza immer eine Krankheit, die man nicht unbedingt haben muss. Und so hatte ich vor ein paar Jahren echte Probleme, zu verstehen, wenn in meinem Umfeld von „Hey das ist echt ein geiler Influenza – musst mal auf You Tube schauen“ geredet wurde
Der Influenza? Ok, hat die Influenza mal kurz das Geschlecht getauscht. Aber dann müsste er doch Influenzus heissen.

Aber scheinbar hat derdiedas Influenza, derdiedas so geil auf YouTube zu sehen ist, irgendwas mit dem Storyteller angestellt.
Ich kenn Suppenteller, flache Teller, Dessertteller, aber einen Storyteller hab ich leider nicht in meiner Sammlung.
Habe sowieso nur spülmaschinenfestes Geschirr. Und da müsste man doch einen Storyteller auch Influenzafrei bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »

Valentinstag oder: Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.

In Allgemein on 14. Februar 2017 at 20:34

Der Herr Valentin ist nicht der Herr Walentin, sondern der Herr Falentin, denn es heißt ja auch nicht, man hat einen Wogel, sondern einen Vogel.
Mit diesem Satz, der so oder so ähnlich von einem gesagt wurde, der zum Nachnamen Valentin hieß, und am 9. Februar 1948 gestorben ist, beginnt hiermit mein „alternativer Valentinstagartikel“.

Vor vielen Hunderten von Jahren gab es  christliche Märtyrer namens Valentinus, entweder einer aus Terni oder der andere aus Viterbo. Diese wurden enthauptet und dadurch zu Märtyrern. Im Jahre 469 wurde der Gedenktag von Papst Gelasius I. für die Kirche eingeführt und 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen.
Das weiss aber kaum einer, und irgendwann wurde der Valentinstag der „Sanierungstag der Blumenhändler“, was er heute auch nicht mehr ist, da man am Valentinstag sich gegenseitig alles Mögliche schenkt.
Ich schenke meiner Leserschaft heute einen anderen Valentin – zumindest ein Gedenken an ihn.
Karl Valentin, der mit seiner Partnerin Liesl Karlstadt auch Jahrzehnte nach seinem Tod in manchen Köpfen noch „rumgeistert“. So auch in meinem….
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Abgasskandal und Feinstaubalarm trifft Uhrenindustrie

In Allgemein on 21. Januar 2017 at 21:03

Über den Abgassskandal (wahrscheinlich nicht nur) des VW Konzerns ist ja schon mehr als genug geschrieben worden. Wissenswertes, Unnützes, Überflüssiges, und noch mehr. Auch der in unserer schwäbischen Landeshauptstadt Stuttgart anhaltende Feinstaubalarm ist, zumindest im Ländle, immer wieder ein Artikel wert. Da wird herauf- und hinunterdiskutiert, lamentiert, nach Lösungen gesucht, oder zumindest so getan. Andere nerven sich, dass nur die Amerikaner Geld vom VW Konzern bekommen und so weiter.

Wie so oft übersieht man dann, dass es auch noch Produkte betrifft, die ohne in den Fokus zu treten, im „Windschatten“ solcher Ereignisse ihren Überlebenskampf starten müssen.
So zum Beispiel eine spezielle Gattung Uhren, bei denen man jetzt versucht, die durch saftige Preisreduzierungen noch an den Kunden zu bringen. Den Rest des Beitrags lesen »

Gefühl zeigen

In Allgemein on 6. Januar 2017 at 10:07

Es scheint, dass – endlich – die Gefühle wieder die Oberhand in unserem Leben gewinnen. Wir hören wieder zu, wenn Menschen über ihre Gefühle sprechen. Und dies nicht nur im therapeutischen Gesprächskreis, nein, endlich ziehen die Gefühle sogar in den harten Businessalltag ein.
Manche Zeitgenossen sind sogar überschwänglich gefühlsbetont und erzählen einem ununterbrochen über ihre Gefühle.
Auch im redaktionellen Teil der Medien sind Gefühle im Kommen.
Wir werden wieder Mensch („ich bin keine Maschine“, ja ich weiss, Tim Bendzko, musst du ja auch nicht sein)

Es beginnt schon morgens beim Wetterbericht. Es hat minus 5 Grad, aber das interessiert mich nicht. Mich interessiert, dass Herr Wetterfrosch es als „minus 10 Grad“ fühlt. Er begründet, dass es am kalten Wind liegt. Aha. Wenn ich jetzt in Unterhose und Socken raus gehe, fühle ich bestimmt minus 20 Grad. Den Rest des Beitrags lesen »

Caro ist schuld

In Allgemein on 18. Juli 2016 at 16:51

 

CaroCliente1
CaroCliente2

Seit Jahren frage ich mich, wer denn im Hotel immer jeden Tag alle Handtücher waschen lässt, obwohl sie gar nicht gebraucht wurden. Immense Tonnen an Waschpulver werden jeden Tag somit sinnlos der Umwelt zugeführt, die damit wirklich ein Problem hat.

Nun war ich unlängst in einem Hotel, in dem wir Gäste erst allgemein auf diesen Zustand aufmerksam gemacht wurden (es gab da einen Aushang im Badezimmer), aber dann auch ein Gast, besser gesagt, eine Gästin, direkt angesprochen. Den Rest des Beitrags lesen »

Endlich Lieferbar – Reisführer für Europa

In Allgemein on 8. Februar 2016 at 23:32
ADAC Reisführer

Foto: J.Wagner

Was im letzten Jahr an Schlagzeilen durch die Medien geisterte, führte bei allen Reisbegeisterten zu einer gewissen Unsicherheit. Sollte die Alternative zu Nudeln und Kartoffeln wirklich so ungesund sein? Sollte man keine Reiswaffeln mehr essen? Eine klare Antwort darauf blieben die Medien schuldig. Und da es auch unter den Weltenbummlern und Städtereisenden genügend Menschen gibt, die gerne auch weg von zu Hause ein Reisgericht bestellen, war guter Rat teuer. Auch im Internet wurde man bisher nicht wirklich fündig und die Insiderinformationen hielten sich in Grenzen. Den Rest des Beitrags lesen »

Smart -Devices

In Allgemein on 22. Juli 2015 at 23:39

Heute ist alles Smart. Smartphones, smart solutions, Smart teeth…. ne das heißt schon immer Smarties. Und was haben die mit Smart im Sinne von klug zu tun? Und war das damals schon als „Smart Product“ gedacht, als sie auf den Markt kamen?
Also ich habe bei den bunten Dingern nie an „klug“ oder so gedacht. Smarties sahen lustig und bunt aus, eben „Smarties“.
Deshalb dachte ich damals, als der Smart als „Kleinstwagen“ auf den Markt kam, erst mal an die kleinen bunten Schokodinger, und nicht an Smart Concept oder so. Höchstens noch eine Abkürzung für Süßes Mini Auto Recht Teuer.
Nachdem ich heute wieder gefühlte tausend Mal irgendwelche Dinge und Vorgänge mit dem Wort „Smart“ geschmückt durch meinen Gehörgang in meine Synapsen gejagt bekam, ist mir eine wirkliche „Smart Technology“ wieder in die Erinnerung gekommen.  Eine Technologie,  die es seit Jahrzehnten gibt, die Overheadprojektor und Whiteboard überlebt hat. Die es schon zu Zeiten der handvermittelten Telefongespräche gab, die es in verschiedenen Größen und Farben gibt. Und deren Geheimnis ihrer „Intelligenz“ im Zeitalter von  Industrie 4.0 und Artificial Intelligence immer noch nicht gelüftet ist.
Die Rede ist  von der Thermoskanne und ihrem Wissen um die Umgebungstemperatur. Schon vor Jahrzehnten hat sich unser damaliger Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in einer Satire gefragt, wie seine Thermoskanne weiß, wann Sommer und wann Winter ist.
Seine Gattin hat ihm im Sommer immer kalten Saft in seine Thermoskanne getan, und im Winter heißen Tee. Und die smarte Thermoskanne hat im Sommer das Getränk kalt gehalten und im Winter warm. Total smart. Ohne App und Apple.

Lebkuchenverkauf schon jetzt? – Ein Gesetz muss her

In Allgemein on 23. September 2014 at 14:13

Die Bundesbürger als Konsumenten gehören geschützt. Geschützt vor der Willkür des Handels, geschützt vor dem Angebot von Artikeln, die es um diese Jahreszeit einfach nicht geben darf. Wo kommen wir denn hin, wenn es jetzt schon Lebkuchen im Angebot geben darf? Wie weit ist es denn dann noch bis zu der Situation, dass es Osterhasen schon an Silvester gibt? Und der Gesetzgeber schaut zu? Tut nichts, um uns vor unüberlegter Kaufwut zu schützen? Ich sehe uns alle schon im Spätsommer auf der Parkbank sitzen und statt Eiscreme Lebkuchenherzen essen. Statt eines Sommersalates einen Christstollen und statt IsoDrinks Glühwein. Das geht entschieden zu weit und ich hoffe, dass das Verantwortungsgefühl des Gesetzgebers nicht ganz abhanden gekommen ist, und schnellstens per Gesetz diesem Treiben Einhalt geboten wird. Wir sind schliesslich mündige Bürger, die selber entscheiden wollen, was sie kaufen oder nicht, aber zumindest die angebotene Ware sollte per Gesetz vorher im Sortiment eingeschränkt werden.
Und überhaupt: Denkt eigentlich jemand an unsere Kinder, die solchen Angeboten wehrlos ausgesetzt sind? Wer weiss, zu welchen Spätfolegn und sozialen Störungen es da kommen kann.

(Falls es dem einen oder anderen nicht auffallen sollte: Der Artikel ist als Ironie gedacht)

Satzbehälter leeren

In Allgemein on 20. März 2013 at 07:22

Die Kaffeemaschine im Hotelrestaurant ist unerbittlich: Sie verweigert ihren Dienst mit der Aufforderung im Multifunktionsdisplay „Satzbehälter“ leeren.

Erst, wenn der Satzbehälter leer ist, funktioniert die Maschine wieder.
Aber nicht nur Kaffeemaschinen haben, so scheint mir, so genannte „Satzbehälter“, sondern es gibt auch Menschen, die erst richtig funktionieren, wenn der Satzbehälter entleert wurde. Die Sätze im Behälter haben, je nach Eigentümer, unterschiedliche Qualitäten. Interessanterweise ist es bei den meisten Menschen wie bei der Kaffeemaschine: Man weiß schon vor dem Entleeren des Satzbehälters, was drin ist. Und sehr oft ist das, was dann raus kommt, auch nur gut genug, um es wegzuwerfen. Im besten Fall kann man es noch als Zusatz zur Blumenerde verwenden.
Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass weder die Kaffeemaschine noch die beschriebenen Mitmenschen funktionieren, wenn wir es nicht zulassen, dass der Satzbehälter entleert wird.

Vielleicht war dieser Artikel auch eine Satzbehälter-Entleerung.
In diesem Fall danke ich Allen, die es gelesen habe; meine Funktion ist damit wieder gewährleistet.
Zumindest bis zum nächsten Mal.