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Posts Tagged ‘Projekte’

Liebster Award – Entdecke neue Blogs

In Allgemein on 15. Dezember 2015 at 21:31

Es hat mich erwischt – Sandy Seeber, deren Blog „Aus Sicht der Dinge“ ich seit einiger Zeit „verfolge“, hat mich zum „Liebster Award“ eingeladen.
Erst mal vielen Dank an Sandy Seeber, deren Blog ich natürlich wärmstens empfehlen kann (https://ausdersichtderdinge.wordpress.com)

Dies ist mein einhundersiebenundzwanzigster Blogeintrag. Ich wollte zum 125. etwas Besonderes schreiben und dann ist „Paris“ passiert. Danach wusste ich nicht genau, was ich schreiben sollte. Dann kam Donald Trump. Und so ist jetzt dieser „Liebster Award“ Eintrag zu Nummer 127 gekommen.

Nun mal schön der Reihe nach…

Info zum Liebster Award – Discover new blogs:

LiebsterAward-300x225Die Blogger Initiative „Liebster Award“ will tollen Blogs/Autoren zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Elf Fragen beantwortet der Nominierte, dann stellt er (oder sie) elf neue Fragen an seine empfohlenen Blogs/Autoren.
Eine spannende Aktion, bei der wir die Menschen, die uns online begleiten, besser kennen lernen können. 
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Danke, Lilian Weber

In Allgemein on 1. September 2014 at 09:50

Sie kennen Lilian Weber nicht? Lilian Weber aus Iowa? Dabei ist diese Frau schon neunundneunzig Jahre hier auf dieser Erde.

Aber ehrlich: Ich kannte sie bis heute morgen auch nicht. Und auch jetzt weiss ich nur, wie sie heisst, wie alt sie ist und wo sie wohnt.

Und etwas weiss ich jetzt auch von ihr, und das muss ich unbedingt hier mitteilen.

Lilian Weber näht. Sie näht jeden Tag ein Kleid. 840 Kleider hat die alte Dame schon genäht und hofft, dass sie bald das eintausendste Kleid fertigstellen kann. Das würde dann  in einhundertsechzig Tagen der Fall sein.

Lilian Weber näht die Kleider für arme Kinder in Afrika. Sie steht morgens auf, beginnt ein Kleid und stellt es am Nachmittag fertig. Und jedes Kleid hat etwas Individuelles, damit die Kinder auch merken, dass es ihr Kleid ist.
Frau Weber unterstützt damit „Little Dresses for Africa“, eine Non-Profit Organisation, die Waisenkinder unterstützt.

Nächstes Jahr im Mai wird Lilian Weber einhundert Jahre alt. Ich wünsche ihr und den Kindern in Afrika, dass sie bis dahin ihr eintausendstes Kleid längst fertig hat und weiterhin mit Kraft und Freude ihre Kleider näht.

Vielen Dank, Lilian

Hier ein Artikel über Lilian Weber in der „Huffington Post“

Welt – Braille – Tag

In Allgemein on 4. Januar 2012 at 11:56

Braille AlphabetIm Jahre 1825 entwickelte der gerade mal 15-jährige Louis Braille die Schrift, die stark sehbehinderten und erblindeten Menschen das Lesen mit den Fingerspitzen ermöglicht.

Obwohl die Errungenschaft jetzt über 180 Jahre alt ist, gibt vor allem in den armen Ländern zu wenig „Braille“-Schulplätze für Kinder, die das Augenlicht verloren haben. Lesen ist Information und Bildung, es ist also immens wichtig, allen Menschen die Möglichkeit zu geben, Informationen in irgendeiner Weise zu lesen.

Seit 2001 wird der Welt-Braille-Tag jedes Jahr am Geburtstag des Erfinders der Punktschrift am 4. Januar begangen. Louis Braille, selbst im Kindesalter erblindet, war erst 15 Jahre alt, als er Schrift entwickelte, die bis zum heutigen Tag ohne große Veränderungen gilt.

Während im Computer-Zeitalter viele Blinde in Europa den PC nutzen, stehen in Entwicklungsländern nicht einmal genügend Blinden-Schreibmaschinen zur Verfügung. Deshalb werden dort die Punktekombinationen, aus denen sich die Buchstaben zusammensetzen, mit einem Griffel in das Papier gedrückt.  Bei dieser Vorgehensweise muss die Schrift spiegelverkehrt in das Papier gedrückt werden, damiz später die eingedrückten Punkte als erhabene Punkte ertastet werden können.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift

40 Jahre Ärzte Ohne Grenzen

In Allgemein on 21. Dezember 2011 at 12:33

Seit nunmehr 40 Jahren bringen sich Ärzte auf der ganzen Welt in Krisengebieten und Hungerregionen mit ihrem Wissen und ihrer Kraft ein, um menschliches Leiden ohne Ansehen der Person, der religiösen oder politischen Einstellungen zu lindern. Oft genug wird ihre selbstlose Hilfe von Gruppierungen oder Regierungen in den betroffenen Gebieten wenn nicht unmöglich gemacht, so doch stark behindert.

Médecins Sans Frontières, so der Name der Organisation, hat sich zur Aufgabe gemacht, die von Menschen gezogenen Grenzen bei ihrer globalen Hilfe zu überschreiten.

Die Helfer stehen aber oft vor anderen Grenzen:
Krankheiten, für die es keine Medikamente gibt oder soziale Umstände, die eine dauerhafte Heilung unmöglich machen.
Die Ärzte, die Einsätze auf der ganzen Welt unternehmen, stehen unter einem grossen psychischen und physischen Druck, denn das Gesehene und Erlebte lässt sich nicht einfach „wegputzen“.

Ich möchte hier auf diesem Wege die Gelegenheit ergreifen und allen, die über ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen, zu danken und den „Ärzten ohne Grenzen“ viel Kraft und Erfolg bei ihrem Einsatz in den nächsten Jahren wünschen. Ich denke, die Aufgaben werden grösser uns die Freiwilligen mehr denn je gebraucht.

Als kleines Zeichen meiner Dankbarkeit und Solidarität habe ich meinen Facebook Status für 24 Stunden an Ärzte ohne Grenzen gespendet.

Weitere Informationen:
Webseite der Deutschen Sektion Ärzte ohne Grenzen

Wikipedia

Teamarbeit

In Allgemein on 7. April 2011 at 17:24

Teamarbeit wird heute gross geschrieben, Teamfähigkeit zu einer unabdingbaren Eigenschaft im schulischen und beruflichen Leben ausgerufen. In der Freizeit wird über „Teamgeist“ diskutiert und es wird überall versucht, Menschen dazu zu bringen, in allen möglichen (und teilweise auch unmöglichen) Konstellationen zu agieren, zu funktionieren und damit für „das Team“ nutz- und gewinnbringend zu sein.

Gegen ein solches Ansinnen ist im Grunde nichts einzuwenden. Und es ist heute wichtig, Aufgaben und Ziele gemeinsam zu definieren, durchzuarbeiten und zu Ende zu bringen. Einzelkämpfer haben nur noch in Ausnahmefällen Erfolg.

Problematisch wird es, wenn in der Schule das Thema „Teamarbeit“ auf dem Lehrplan steht und die Lehrbeauftragten dieses Thema als Kapitel sehen, das mit einer Prüfung möglichst schnell abgeschlossen werden muss.

Schülerinnen und Schüler werden durch unser Schulsystem zuerst mal zu Einzelkämpfern.  Die Noten sind auf die Person bezogen, das Endzeugnis ist wichtig für die persönliche Zukunft. Dies hat auch seinen Sinn und soll hier nicht diskutiert werden. Wenn jetzt jedoch das Thema „Teamarbeit“ genau so behandelt wird wie das Periodensystem der Elemente oder die römische Geschichte; einzig mit dem Ziel, am Ende „das Team“ notentechnisch zu bewerten, dann werden die Kinder und Jugendlichen überfordert. Jedes Team, auch später im Leben, hat Menschen, die ihre Stärken und Schwächen haben. Und diese Eigenschaften können Kinder nicht selbst herausarbeiten und daraus ein richtiges Team formen.

Und was passiert in der Schule? Statt die Chance zu nutzen und das Spannende, Interessante an einem Team herauszuarbeiten, die Motivation bei allen zu wecken, bei sich selbst und den Anderen die Stärken zu entdecken und die Schwächen des Einzelnen durch die Gruppe auszugleichen, wird gesagt: „so, jetzt machen wir Gruppen zu jeweils drei Personen; ich habe folgende Themen, die erarbeitet Ihr dann bis in zwei Wochen.“ Ergebnis: Eine Person schuftet wie blöd, die zweite traut sich nicht, wiel die erste so gut ist und die dritte Person wartet mal ab, was raus kommt.

Nach zwei Wochen wird etwas vorgetragen und jeder der dreien bekommt einen Part und wird benotet – einzeln.

Liebe Lehrer:  Wenn Sie so agieren, haben Sie den Auftrag nicht verstanden und das Ziel verfehlt. Danke, dass unsere Kinder von „Team“ nichts mehr wissen wollen.

Konzertflügel auf Sandbank vor Miami

In Allgemein on 2. Februar 2011 at 17:36

Auf einmal war er da: Ein Konzertflügel stand vor Miami auf einer Sandbank. Auch wenn ein Flügel Fügel heisst, kann er noch lange nicht fliegen.  Zumindest nicht aus eigener Kraft. Also muss ihn jemand dort hin geschleppt haben. Wer, das musste am Anfang niemand.

Die Presse stürzte sich auf das Phänomen und auf einmal hiess es, das Rätsel sei gelöst.
Das Künstlerpaar Billy und Anais Yeager, hat gegenüber der „Miami New Times“ gestanden, dass sie hinter der Aktion stecken. Sie wollten angeblich damit gegen die „Eitelkeit“ der Stadt Miami protestieren. Zuerst wollten sie sich nicht offenbaren, aber auf Grund des grossen Medieninteresses hätten sie es trotzdem getan.

Der Flügel soll jetzt auf der Sandbank bleiben, da er niemanden stört. Irgendwann wird er dann durch Wind, Wetter und Wasser sich aufgelöst haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Projekte, die Geisel unserer Zeit?

In Allgemein on 7. Oktober 2010 at 16:55

Sie ist wieder da, die Zeit, in welcher in den Firmen das Budget für das Folgejahr gemacht werden soll. Da wird von den „Team Leads“ und „Department Heads“ erwartet, alle Eventualitäten von 2011 in verschiedenen Projekten abzudecken. Und vor allem soll man heute schon wissen, wie teuer das Projekt wird, was man zur Lösung der Aufgabe an technischen Investmenst und Beratungskosten braucht, ohne dass man überhaupt weiss, wie die Aufgabe überhaupt zu lösen ist.
Was ist eigentlich ein Projekt? Geht es da nur um was Neues? Oder um die Lösung kleiner und grosser Probleme? Den Rest des Beitrags lesen »