juckplotz

Posts Tagged ‘Optimismus’

Zubehör für Montage

In Allgemein on 9. Januar 2017 at 04:00

Montage ZubehörIch wünsche allen einen schönen Montag. Wochenanfang. Früher war alles besser. Gestern zum Beispiel… Da war Sonntag.
Aber es hilft alles nichts, wir müssen durch. Wir müssen erst mal starten, warmlaufen für die Woche. Und am Wochenende habe ich in einem grösseren Einrichtungshaus eine Wand entdeckt, an welcher Zubehör für Montage angeboten wird. Es wurden so komische Dinge wie Akkuschrauber angeboten. Die helfen mir sicher nicht, die Montage besser rumzubringen. Deshalb wende ich mich lieber an meine Blogleserinnen und – Leser mit der Frage: Was sind bei Euch, bei Ihnen die bewährten Zubehörteile, um die Montage gut zu überstehen?

Auf der richtigen Seite

In Allgemein, Uncategorized on 21. November 2016 at 11:43

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Eine „Stop-stelle“ mal von der anderen Seite gesehen. Von dort, wo die stehen, die die Schranke aufmachen können. Aus der Perspektive derer, die sagen können, wer Zutritt bekommt, wer herein darf.
Trotzdem sieht das Bild auch nicht friedlicher, trostvoller aus, als wenn man es von der anderen Seite her aufgenommen hätte.
Es zeigt, dass auf beiden Seiten der Blick durch eine Barriere verbaut ist. Vielleicht ist dieses Bild sogar ein Synonym unserer Perspektive. Wir schauen angstvoll, wachend auf das, was da kommt, während derjenige, der auf die Stoppstelle zugeht, die Zukunft im Blick hat, den weiten Horizont, auf den er sich zubewegt. Nur durch diese Barriere blockiert, die sich aber öffnen lässt. Öffnen von dem, der hinter der Barriere steht und dahin schaut, wo derjenige her kommt, der um Einlass bittet.
Lässt der Pförtner den Reisenden ein, wird er ihm vielleicht kurz nachschauen. Er wird kurz in die Richtung schauen, die der Reisende geht, der sich nicht umdrehen wird, der nicht sein Ziel aus den Augen verliert.
Unser Wachmann wird jedoch wieder sich dahin drehen müssen, wo etwas herkommen könnte.

 

 

Sumsi mit Po

In Allgemein on 25. September 2016 at 22:31

Es ist genug. Es muss sich was ändern. Immer das Gleiche. Negative Schlagzeilen.  Negative Gefühle.  Angst, das alles schiefgehen wird, was schiefgehen kann. Wenn wir was Schönes hören oder lesen, wie lange ist es in unseren Köpfen?  Wir denken, wir sind von Idioten umgeben, wenn einem am Tag einer von den Flachspülern wie eine Laus über die Leber läuft. Da kann uns den ganzen Tag fünfzehn Mal jemand anlächeln,  zehnmal jemand etwas Positives sagen. Da lässt uns jemand an der Supermarktkasse vor, winkt einen freundlich über die Strasse, hält einem die Tür auf, bietet einem im überfüllten Bus den Platz an. All das hilft uns nicht, wenn danach irgendein Vollhorst uns bei der Arbeit mit einer blöden Bemerkung die Motivation gegen die Wand fährt.  War dann der Tag schlecht, oder nur die fünf Minuten?  Wir sehen schwarz für die Zukunft, weil für jedes „Pro“ generieren wir mindestens zwei „Kontra“. War das Lächeln wirklich natürlich,  nicht gekünstelt?  War das Kompliment über die neue Frisur nicht mit Neid unterlegt? Bin ich schon so alt, dass mir jemand im Bus einen Platz anbietet? An der Supermarktkasse bin ich sicher nur vorgelassen worden, weil derdiedas ihren Geldbeutel gesucht hat oder weil der Einkaufszettel abgeglichen werden musste. 

Ja, die Welt ist schlecht, böse und korrupt. Es gibt nichts Gutes. Oder doch? Ich habe in der letzten Zeit mal versucht, die Dinge auch von der anderen Seite zu betrachten. Von hinten quasi. Und da hat mir einfach Sumsi mit Po total gut gefallen und ich hab beschlossen, mehr Zeit mit „ihr“ zu verbringen. 

Aber immer nur von hinten was zu sehen, macht auch nicht immer Sinn, und Sumsi mit Po war auch von vorne nicht zu verachten, auch wenn aus „ihr“ rein grammatikalisch ein „er“ wurde.

Seitdem lerne ich, dem Optimismus wieder mehr Raum zu geben, nicht alles bierernst zu nehmen und damit auch mein Umfeld eher aufzumuntern als noch weiter runter zu ziehen.

Und ausserdem gefällt mir Optimismus von vorne und von hinten besser als Pessimismus.  Was kann “ Sumsi mis Sep“ schon gegen „Sumsi mit Po“ in die Waagschale werfen? Mal ganz realistisch betrachtet.