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Posts Tagged ‘Musik’

Beethoven hat Geburtstag

In Allgemein on 17. Dezember 2015 at 19:47

Als ich gerade meinen Rechner startete, und bei Google vorbei sah, wurde mir unübersehbar mitgeteilt, dass Ludwig van Beethoven 245 Jahre alt geworden ist. Ist er natürlich nicht, es ist nur sein 245. Gerburtstag. Trotzdem tat ich innerlich einen Hüpfer, denn mir fiel spontan was ein. Da der Hüpfer beim anschauen der Google Startseite kam, hatte ich also heute Abend quasi einen „Guglhupf“. Ach, da fällt mir ein, ich muss noch was essen (und trinken – wegen „Einstein“, dass der nicht wieder kommt). Also bis gleich.

Hier jetzt die Ursache des Guglhupfs: Nehmen wir mal an, unser Ludwig van B. wäre wirklich noch am Leben, durch irgendeine kosmische Konstellation oder so was ähnlichem wurde er nämlich  irgendwann im Oktober oder November 1826 aus Gneixendorf „weggebeamt“, wahrscheinlich geklont, und sein Klon wurde in Gneixendorf zurückgelassen, weil eben beim Klonen nicht der ganze Beethoven (mit allen Talenten und so) ins „Backup“ gepasst hat.

Beethoven original ist also mal ne Zeit irgendwo, wo es ihm ganz gut zu gehen scheint, anders als seinem Klon, der als „Beethoven“ am 26, März 1827 verstirbt.  Original Beethoven bekommt von wem auch immer alles, was er braucht. Er wird schnell ganz gesund und seine Ohrenoperation ist äusserst erfolgreich. Er kann wieder hören ! Aber irgend etwas ist schief gegangen: Beethoven bleibt einfach stehen. Altermässig. Er altert nicht mehr. Er bleibt moment: (2015-245+1826)*-1=56 Jahre alt. Und das ist, wenn es nicht viel anders ist, als 55 zu sein, ein tolles Alter. Den Rest des Beitrags lesen »

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ESC Nachwehen

In Allgemein on 24. Mai 2015 at 19:10

Der ESC 2015 ist gelaufen.  Und „Deutschland“ hat null Punkte bekommen.  Und Schuld daran ist nur Ann Sophie. Klar, sie hat sich einfach in den Zug gesetzt um in Wien mit ihrem Beitrag Deutschland zu vertreten. Oder war es anders? Gab es Vorausscheidungen, bei denen sie die Zweitplatzierte war, und aus dem Grund, weil sich der Erstplatzierte nicht in der Lage sah, am ESC teilzunehmen,  nachgerückt ist? Ja, ich glaube, so lief es. Und schon bei dieser Entscheidung musste man negative „Meinungen“ von denjenigen lesen, die scheinbar das Ganze nur deshalb verfolgen, um alles, was da passiert, durch den Kakao zu ziehen.
Als dann vor dem ESC Ann Sophie bei den Prognosen schon auf den letzten Plätzen lag, haben sich viele noch weiter aus dem Fenster gelehnt und ihre „F(l)achkompetenz“ der Welt verkündet.
Als dann Ann Sophie als siebzehnte Interpretin startete, konnte man unter dem Hashtag #ESC2015 überwiegend negative Kommentare lesen.
Ich denke, dieses Verhalten macht uns Deutsche aus. Wir sind immer mit dabei, wenn jemand in Sport oder Kultur (ja, ich zähle auch den ESC zu Kultur) „Punkte“ macht, sind aber auch gleich vorne dabei, wenn es nicht so klappt, uns zu distanzieren.
Andere Länder sind stolz darauf, wenn ihr Vertreter in die Endausscheidung kommt und sie drücken ihrem Kandidaten die Daumen, auch wenn sie vielleicht nicht 100% einig sind.
Vielleicht wäre.

Ann Sophie hat wie alle anderen nach der nationalen Vorausscheidung den Auftrag angenommen, Deutschland beim ESC zu vertreten.  Sie hat ihre Arbeit gut gemacht, den Stress gemeistert, und der Beitrag Deutschlands hat halt nun mal null Punkte gebracht. Das heißt nicht, dass Ann Sophie eine schlechte Künstlerin ist.

Vielleicht könnten alle, die den ESC für überflüssig halten und sich nicht für ihn interessieren, einfach ruhig sein anstatt nur ihre negativen Statements abzugeben.

Sicher, dieser Beitrag ist sehr subjektiv geschrieben,  aber ich musste es loswerden.

Happy Birthday, Mr Slowhand

In Allgemein on 30. März 2015 at 19:59
Eric Clapton at the Tsunami Relief concert in Cardiff's Millennium Stadium

Eric Clapton während des Tsunami Relief Konzertes im Cardiff Millennium Stadium 22.01.2005 Foto von Yummifruitbat (CCC Lizenz)

Heute darf ein für mich ganz großer Musiker seinen siebzigsten Geburtstag feiern. Eric (Patrick) Clapton, als einziger Musiker dreifaches Mitglied der „Rock and Roll Hall of Fame, und bald auch Mitglied der „Blues Hall of Fame“, zwanzigfacher Grammygewinner und, und, und… ist ein Musiker, der mich durch die Jahrzehnte begleitet hat und dessen Musik nicht nur die „Alten“ begeistert, sondern bis in die heutigen Tage nichts an musikalischer Aktualität eingebüsst hat. Mr Slowhand vermochte und vermag es wie kaum ein Anderer, echte Gefühle in Musik zu verpacken. Er wurde auch „Bändiger des Schmerzes“ genannt.

Eric Clapton wird in ein paar Tagen wieder auf der Bühne stehen. Auf der Bühne der Royal Albert Hall. Und das sieben Abende hintereinander. Vor einundfünzig Jahren stand er dort das erste Mal; mit den „Yardbirds“, einer Gruppe, die den Blues über den großen Teich aus Amerika nach England geholt hatten. Den Rest des Beitrags lesen »

Zum Tode von Joe Cocker

In Allgemein on 22. Dezember 2014 at 21:29

Heute Abend habe ich im Radio vom Tode Joe Cockers gehört.  Im Gegensatz zum Tod von Udo Jürgens hat mich diese Nachricht geschockt und traurig gemacht.  Joe Cocker hat mich seit meiner Jugend begleitet. Udo Jürgens war immer für mich der Schlagersänger,  wenn auch mit ein wenig anspruchsvolleren Texten als die Masse der deutschsprachigen Schlagersänger.

Joe Cocker war Woodstock, Freiheit, eben Feeling. Mitte der 1970er Jahre bannte ich ihn vom Radio auf Compact Cassette, danach hatte ich ein wenig mehr Geld und konnte mir schon die eine oder andere CD leisten.  Und heute ist Joe Cocker neben den anderen Grossen wie Eric Clapton, Tina Turner etc. auf meinemMP 3 Player.

Ein Trost ist es, dass seine Interpretationen der Lieder dank der Technik für uns weiter bleiben, Joe Cocker in den Liedern weiter lebt. Ich werde weiterhin die Augen schliessen w0enn „You can leave your hat on“ läuft und bei „You are so beautiful“ seine Stimme geniessen. Die nächste Zeit mit dem Kloß der Traurigkeit im Hals.

Danke, Joe Cocker, für deine Songs, für deine Stimme.

Weitere Infos über Joe Cocker:

http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Cocker

 

 

 

Das ging ins „Auge“ – Gingrich und der Tiger

In Allgemein on 3. Februar 2012 at 20:57

Der Präsidentenbewerber Newt Gingrich hat dem Tiger ins Auge gegriffen, und, wie es schwäbisch heisst, „Voll neig´langt“, also „voll hineingegriffen“. Ausgerechnet jemand, der die Achtung der Urheberrechte zu einem Thema in seiner Präsidentschaftsbewerbung macht, benutzt ungefragt ein Lied als „Teaser“.

Bei jedem seiner Auftritte wird das Lied der Band Survivor „Eye of the Tiger“ gespielt, auch bekannt als Titellied aus „Rocky III“.

Frank Sullivan, Mitbegründer der Band „Survivor“ hat Gingrich jetzt verklagt. Eine Entschädigungssumme wurde in das Anklagedokument nicht eingetragen. Sullivan ist im Prinzip nur der Aufforderung Gingrichs gefolgt, der vor einigen Tagen in einer Debatte das Urheberrecht verteidigt hatte. Sein Wortlaut: “ Wenn ein Unternehmen es verletzt sieht, kann es ja klagen.“

Gingrich befindet sich in guter Gesellschaft. Er ist nicht der erste Präsidentschaftskandidat, der Urheberrechtsverletzungen begangen hat: „Born in the USA“ war das Lied, das Ronald Reagan unerlaubt genutzt hatte – Bruce Springsteen mochte das gar nicht. John McCain wurde von Jackson Browne aufgefordert, „Running Empty“ nicht mehr zu benutzen.  Tom Pettys „American Girl“ bereitete der Bewerberin Michele Bachmann Probleme und George W. Bush ließ  „I won´t Back Down“ bei seinen Auftritten spielen (auch von Tom Petty).

Was bei all´den Fällen interessant ist: Es wurden Lieder ohne Erlaubnis öffentlich aufgeführt. Und dies bei politischen Veranstaltungen, die dem Lied eine Richtung geben können, die die Urheber eventuell gar nicht haben möchten.

Ich überlasse es nun der Fantasie der Leserschaft, sich vorzustellen, welche Lieder im Wahlkampf in Deutschland „missbraucht“ werden könnten. ….

40 Jahre Hard Rock Café

In Allgemein on 14. Juni 2011 at 19:11
Hard Rock Cafe Logo

Hard Rock Cafe Logo

That’s Rock’n Roll!
Auf der ganzen Welt gibt es zwischenzeitlich die „Hard Rock Cafés“. Und überall sieht man T-Shirts mit dem berühmten Logo.

Am 14. Juni 1971 wurde in der Old Park Lane in London von Isaac Tigrett und Peter Morton das erste Hard Rock Café eröffnet. Das Erfolgskonzept, ihre Lokale mit wertvollen Erinnerungsstücken legendärer Rockstars zu schmücken, machte ihre Hard Rock Cafes zu Pilgerstätten für Fans in inzwischen 42 Ländern. 149 Hard Rock Cafés in aller Welt laden zum Essen, Cocktails trinken und zu coolen Parties ein. Eine bleibende Erinnerung an das Hard Rock Café ist das legendäre und unverwechselbare Classic T-Shirt mit dem bekannten Hard Rock Cafe Logo und dem Städtenamen darunter.

LP-CD-MP3-Cloud…

In Allgemein on 7. Mai 2011 at 11:31

15. April 1981: Vertreter von Sony und Philips präsentieren in Salzburg mit Dirigent Herbert von Karajan die CD. „Visitors“ von ABBA (habe ich auch…) und die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss waren unter den ersten CDs, die produziert wurden. Von da an tritt die digitale Scheibe den Siegeszug als Musikdatenträger an.

Vierzehn Jahre später stellen Karlheinz Brandenburg und Harald Popp (beide vom Fraunhofer Institut) das Datenformat MP3 vor.

Vor acht Jahren startet iTunes Store, der „Internetladen“ für Musikstücke. Für 99 Cent pro Song kann man MP3 Lieder „runterladen“.

In den USA hat die CD noch einen Marktanteil von 50%, in Deutschland 75%.

Dieses Jahr hat Amazon „Cloud Drive“ gestartet. Die gekauften MP3 Songs werden in einen „Cloud-Speicher“ geladen und dann per Webplayer überall für den Musikfreund zur Verfügung gestellt. Das Kopieren von der Festplatte auf den MP3 Player und das Mobilphone entfällt; mein Lied ist immer da (wenn das „Netz“ auch da ist)

Und ich? Ich bin stolz auf meine „Platten“ (LPs genannt), Höre gerne CDs, habe meine Lieblingslieder auf dem MP3 Player für unterwegs und habe meinen Freunden und Bekannten passende Lieder als „Klingelton“ auf meinem – recht betagten- Mobiltelefon gewidmet.

Die „Cloud“ ist für mich nicht fassbar – zumindest noch nicht.  Im Gegenteil: Nächste Woche kommt mein auf Ebay ersteigertes Kassettendeck. Ich freue mich schon, meine alten Musikkasetten  -ja die Dinger, die Lena (Meyer-Landrut) auf ihrem Cover zur CD „My Cassette Player“ rumliegen hat – zu hören und dann in MP3 umzuwandeln…

Er ist weg…

In Allgemein on 10. Februar 2011 at 17:47

…mein MP3 Player. Nun bin ich ohne „meine Musik“ unterwegs. Ich höre die Vögel zwitschern und das Auto, das trotz Zebrastreifens noch durchfährt. Eigentlich wieder eine neue Erfahrung. Und trotzdem fehlt mir das Gerät. Nicht, dass ich immer und überall berieselt sein müsste. Aber ein wenig hat das auch eine Schutzfunktion. Ich gebe meinem Umfeld bekannt, dass ich jetzt mal für mich sein möchte. Dosiert eingesetzt ist das auch hilfreich.

Aber jetzt ist er weg. Ich habe alles suf den Kopf gestellt, meinen Nachwuchs verdächtigt, überall gesucht. Wahrscheinlich hat ihn jemand im Flugzeug gefunden, oder im Zug. Ok, geht jetzt wohl auf die Liste „Missing in Action“. War auf einer Firmenreise. „Business Trip“ heisst so was. Aber das interessiert nicht, der Verlust ist privat zu begleichen (ich frag erst gar nicht nach).

Brauch ich so was? Mein Mobiltelefon (ja ich habe nur ein Mobiltelefon, „smart“ bin ich -noch – selber) hat ja auch die Möglichkeit, Musik zu speichern. Aber ich bin für die altmodische Trennung. Schleppe dann eben ein paar „Kleingeräte“ mehr mit – und verliere sie scheinbar auch.

Ok, die Entscheidung ist gefallen: Neuen Player, gleich doppelt so viel Speicher (wenn ich daran denke, dass mein erster Firmenrechner 20 MB (das heisst übrigens „Megabyte“, falls wir jüngere Leser unter uns haben) hatte…
Die Lieder habe ich ja als Backup auf meinem Rechner zu Hause, kein Problem.

Ich freue mich auf den neuen Player, obwohl ich dem alten immer noch nachtrauere. Ich habe ihn schliesslich geschenkt bekommen – von meiner Frau.

„Mr Baker Street“ Gerry Rafferty gestorben

In Allgemein on 5. Januar 2011 at 08:58

Gerry Rafferty performing in the National Stadium, Dublin 6th Setember 1980 Photo: Eddie MallinWas habe ich Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre „Baker Street“ von Gerry Rafferty gehört. Jüngeren unter uns wird weder der Name noch der Liedtitel ein Begriff sein, für uns „Oldies“ ist Gerry Rafferty jedoch bestimmt Bestandteil der Musikhistorie und auf irgend einer Kassette oder einer LP (oder zumindest als Single) wird „Baker Street“ irgendwo im Archiv zu finden sein.

Am 4. Januar 2011 ist Gerry Rafferty nach schwerer Krankheit verstorben.

Geboren wurde der Sänger am 16. April 1947 in Paisley.

Die Biografie und weitere interessante Details kann man unter Wikipedia finden.

Ich lege jetzt „Baker Street“ auf und denke an Gerry Rafferty und die 80er.