juckplotz

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Send Se m’r ned bees

In Allgemein on 5. April 2017 at 21:33

… auf hochdeutsch „Seien Sie mir nicht böse“

Die letzten Wochen habe ich mich rar gemacht. Sowohl beim Blogbeiträge lesen als auch beim Schreiben. Und natürlich auch beim „Gefällt mir“ klicken. Oder beim Kommentieren. Es ist einfach gerade ein wenig Leere im Hirn. Aber es ist noch Hirn im Kopf. Also bei mir hilft es, den Kopf einschalten, weil Hirn vorhanden ist. Ich sage das, weil ich letztens den folgenden Spruch gehört habe:
„Beim Kopf ist es wie mit einer Lampe…. die kann man einschalten, so oft man will, wenn keine Glühbirne drin ist, wird sie nie funktionieren“
Übrigens, Glühbirne ist das Wort des 20. Jahrhunderts, welches heute durch „Leuchtmittel“ ersetzt wurde.
Vielleicht wurde im 21. Jahrhundert auch „Hirn“ durch irgendwas ersetzt ? Manchmal könnte man es meinen.  Den Rest des Beitrags lesen »

10 Followers – finde ich toll

In Allgemein on 22. Juli 2015 at 00:00

Vielen Dank an die, die meinem Blog „Juckplotz“ folgen. Ich habe jetzt 10 „Followers“. Ich finde das toll. Andere mögen drüber lächeln,  denn viele haben 100 oder 1000 oder noch mehr, die ihnen „folgen“. Ich lächle nicht milde über die zehn, die meinem Blog folgen, die meine „Ergüsse“ lesen und vielleicht sogar gut finden oder kommentieren. Zehn Personen, die sich Zeit nehmen, etwas zu lesen.
Zehn Menschen, die vielleicht total verschieden sind. Wenn wir uns treffen würden,  hätten wir vielleicht schon Probleme,  ein gemeinsames Restaurant zu finden. Oder einen Kinofilm,  der uns allen gefällt.  Geschweige denn von dem Aufwand, ein gemeinsames Ziel für einen Wochenendurlaub zu finden.
Aber wir könnten schon mit einer Gruppenkarte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Oder bekämen eine eigene Stadtführung, wobei da wieder die Frage wäre,  welche Stadt wir uns gemeinsam anschauen würden.
Ich habe noch ne Zehnerkarte fürs Freibad.  Die wäre auf einen Rutsch aufgebraucht. Aber ob wir zusammen ins Freibad wollen?
Aber mit zehn Leuten  wäre es zumindest möglich,  jeden persönlich kennen zu lernen. Keine Angst, ich komm jetzt nicht auf Besuch vorbei. Aber es ließe sich organisieren.
Bei hundert oder gar tausend Followern wäre das zumindest eine logistische Herausforderung.
Deshalb finde ich zehn eine tolle Zahl.
Und wer darüber lächeln möchte,  soll das tun. Ich mag lächelnde Menschen.
Ich seh ja jetzt nicht, wie sie lächeln und stelle mir einfach vor, dass „meine“ Follower lächeln,  weil ihnen mein Blog gefällt,  und die anderen, weil ich mich freue. Und die restlichen lächeln,  weil sie sooooo viel mehr Follower haben als ich.
Damit wären alle glücklich und zufrieden.  Und das ist doch schon mal was, oder?

Anonyme Aggressivität und einseitige Bildung dank Internet

In Allgemein on 26. März 2012 at 17:27

Bundestagspräsident Lammert hat gegenüber dem Magazin „Spiegel“ die Aggresivität in Onlineforen angesprochen. Er ist besorgt über die „Art der Auseinandersetzung, die in Aggressivität, Wortwahl und Tonlage die Grenzen überschreitet“.
Dies sei vor allem der Anonymität geschuldet, die bei Internetforen gegeben ist.
Auch die Wirkung der Massenmedien auf das Bewusstsein ändert sich laut Lammert, dass sich die Nutzer von Onlinemedien die Informationen selbst zusammenstellten, bewusst nach etwas suchten und nicht, wie bei den klassischen Medien die Informationen aufnehmen, die andere wichtig fänden.

Beide Thesen sind sehr interessant und haben mich zum Nachdenken gebracht.
Bin ich im Netz anders als im Umfeld, in welchem man mich kennt?
Informiere ich mich wirklich einseitig, wenn ich nur noch „Internet“ und keine Zeitung mehr lese? Den Rest des Beitrags lesen »