juckplotz

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Auf der richtigen Seite

In Allgemein, Uncategorized on 21. November 2016 at 11:43

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Eine „Stop-stelle“ mal von der anderen Seite gesehen. Von dort, wo die stehen, die die Schranke aufmachen können. Aus der Perspektive derer, die sagen können, wer Zutritt bekommt, wer herein darf.
Trotzdem sieht das Bild auch nicht friedlicher, trostvoller aus, als wenn man es von der anderen Seite her aufgenommen hätte.
Es zeigt, dass auf beiden Seiten der Blick durch eine Barriere verbaut ist. Vielleicht ist dieses Bild sogar ein Synonym unserer Perspektive. Wir schauen angstvoll, wachend auf das, was da kommt, während derjenige, der auf die Stoppstelle zugeht, die Zukunft im Blick hat, den weiten Horizont, auf den er sich zubewegt. Nur durch diese Barriere blockiert, die sich aber öffnen lässt. Öffnen von dem, der hinter der Barriere steht und dahin schaut, wo derjenige her kommt, der um Einlass bittet.
Lässt der Pförtner den Reisenden ein, wird er ihm vielleicht kurz nachschauen. Er wird kurz in die Richtung schauen, die der Reisende geht, der sich nicht umdrehen wird, der nicht sein Ziel aus den Augen verliert.
Unser Wachmann wird jedoch wieder sich dahin drehen müssen, wo etwas herkommen könnte.

 

 

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Schmetterling-Papillon-Butterfly

In Allgemein on 12. August 2015 at 22:31

Schmetterling Da sitzt er, der Schmetterling. Komisches Wort für ein Tier, das doch relativ lautlos durch die Gegend fliegt. Die Flügel mit Abermillionen von Schuppen bedeckt, eher Blütenstaub als Schuppen. Grazil, zerbrechlich, sanft. Und dann heißt sowas im Deutschen „Schmetterling“. Am Wochenende habe ich die örtliche Blasmusikkapelle über mehrere hundert Meter Entfernung gehört, als sie ihre Märsche „schmetterten“.
Wer kam auf die Idee, dieses Tier „Schmetterling“ zu nennen? „Schweberling“ oder so, wäre doch auch gegangen. Wobei auch das „ling“ noch sehr hart klingt. Da ist irgendwie das Englische „Butterfly“ schon besser, schöner. Wobei mir der Satz „Wirf mir mal die Butter rüber“ (oder im Schwäbischen „Schmeiss mr mol dr Butter rom“) in den Sinn kommt und das ganze „Butterfliegen“ doch dann wieder ganz nett Gewicht bekommt. Und ein „Butterling“ oder ne „Schmetterfly“ ist ja nicht unbedingt schwer.
„Papillon“, das klingt irgendwie leicht, unbeschwert.
Na also, haben es die Franzosen wieder richtig gemacht.

Falls noch jemand Esperanto kennt, die geplante europäische Einheitssprache; da heisst unser Tierchen „Papilio“

 

Zur Auswahl stehen auch noch vlinder (Afrikaans), flutur (Albanisch) ,Prajāpati (Bengalisch), sommerfugl (das ist nicht Bayerisch, das ist Dänisch), Alibangbang (Cebuano), Liblikas (Estnisch. nicht zu verwechseln mit dem Bayerischen „Leberkas“),petaloúda (Griechisch)
Auf Haiti heisst er Papiyon und auf Italienisch farfalla (aha, deshalb die Farfalle…)

Weitere Namen einfach bei Google suchen
http://bit.ly/1ILtKEM