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Posts Tagged ‘Film’

Winnie the Pooh wird 90

In Allgemein on 15. Oktober 2016 at 17:21

Wer kennt ihn, den Bären Winnie the Pooh? Oder Winnie Puuh, oder „Pu, der Bär“, wie er im Deutschen heisst. Er wird Neunzig Jahre alt. Und er kommt nicht von Disney, siondern sein Vater ist Alan Alexander Milne. Winnie war schon 34, als ich auf die Welt kam. Winnie und seine Freunde, Ferkel (oder Piglet), Rabbit, das Kaninchen, Oile, die Eule, Kinga und Ruh, die Kanguruhmutter und ihr Kind, und natürlich Tigger haben viele schöne Sätze in ihren Geschichten gesagt. Sätze, die man einfach nochmal lesen sollte.

“If there ever comes a day when we can’t be together, keep me in your heart. I’ll stay there forever.”
„Wenn irgendwann mal der Tag kommt, an dem wir nicht zusammen sein können, behalte mich im Herzen. Ich werde für immer dort bleiben“

“People say nothing is impossible, but I do nothing every day.”
„Man sagt, nichts ist unmöglich, aber ich mache jeden Tag nichts“

“Weeds are flowers too, once you get to know them.”
„Unkraut sind auch Blumen, wenn du es erst mal kennengelernt hast“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Lord Richard Attenborough gestorben

In Allgemein on 25. August 2014 at 16:42

Der Schauspieler und Regisseur Lord Richard Attenborough ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Der Guardian beschreibt sein Schaffen und Werden in eindrucksvollen Worten, so dass ich dies nicht einfach duplizieren möchte. Warum ich diesem Mann posthum hier ein paar Zeilen widme ist die Tatsache, dass Richard Attenborogh immer ein bescheidener Mann geblieben ist, trotz seiner Erfolge als Schauspieler und Regisseur. Er hatte es nicht nötig, mit „Regenbogen-Schlagzeilen“ auf sich aufmerksam zu machen, sondern hielt sich immer im Hintergrund.
„Ich bin kein grosser Regisseur, ich bin nur ein guter Regisseur“ hat er einmal gesagt.

Dieser Mann hat Regie geführt bei so bekannten Filmen wie „Die Brücke von Arnheim“, „A Chorus Line“ oder „Ghandi“
Er war als Schauspieler bei den „Jurassic Park“ Filmen aktiv, aber auch bei „Hamlet“, „Doktor Dollittle“, „Elisabeth“ oder „Das Kanonenboot am Yangtse-Kiang“, „Der Flug des Phoenix“. Diese kurze Filmauswahl soll als Beweis seiner Flexibilität genügen.

Neben seinem Beruf als Regisseur und Schauspieler, oder sollte ich lieber Berufung sagen, war Richard Attenborough als Stimme für die Schwachen und Benachteiligten der Welt bekannt. Neben dem Martin-Luther-King Friedenspreis erhielt er zahlreiche Ehrentitel für sein soziales Engagement. So war er UNICEF Ehrenbotschafter und seit 1967 Commander of the Order of the British Empire. Nachdem er 1976 zum Ritter geschlagen wurde (Sir Richard Attenborough), wurde er 1993 zu seinem siebzigsten Geburtstag zum Lord Attenborough of Richmond upon Thames ernannt. Somit hatte er als Labour Mitglied einen Sitz im House of Lords.

Mit dem Tod Lord Richard Attenboroughs verlässt wieder ein Mensch die Bühne des Lebens, von denen es gerne mehr geben könnte.

Robin Williams – Mein persönlicher Nachruf

In Allgemein on 25. August 2014 at 09:45

Am 11. August diesen Jahres ist Robin Williams gestorben. Alles Interessante über sein Leben, seine Filme und andere Werke kann man im Netz nachlesen. Zum Beispiel bei Wikipedia

Jeden Tag sterben Menschen, jeden Tag gibt es in den Nachrichten Meldungen darüber. Wir hören es, denken eventuell „Schade“, oder „Kannte ich den“, wobei „Kennen“ relativ ist. Wer kennt schon einen Künstler, den er nur im Fernsehen, bei seinen Auftritten oder aus Artikeln in der (Regenbogen)Presse „kennt“.

Robin Williams war und ist für mich einer meiner Lieblingsschauspieler. Dieses „er lebt weiter in seinen Filmen“ stimmt in diesem Fall. Er hat den Filmen seinen Charakter gegeben und es hat immer Freude gemacht, ihn agieren zu sehen.

Sehr nachdenklich und traurig hat mich gemacht, dass ein Mensch, der so viel anderen Menschen bringt und auch bedeutet, doch mit seinen Sorgen und Problemen alleine ist und den Ausweg dann nur im Suizid sieht.

Und wütend hat mich gemacht, dass es dann wieder Leute gibt, die darüber urteilen wollen, warum und weshalb, und ob Suizid überhaupt eine Lösung sei.

Keiner dieser Leute weiss die näheren Beweggründe, aber es wird diskutiert.

Ich will nicht diskutieren, ich bin traurig, dass ein Mensch den Freitod wählt, weil er keine andere Lösung sieht. Und dabei ist es egal, ob dieser Mensch berühmt ist und wir davon dann erfahren, oder ob er unbeachtet von der Öffentlichkeit diesen Schritt wählt.

Der Tod von Robin Williams hat mir wieder mal vor Augen geführt, dass Glanz und Ruhm, dass das Leben nach aussen, meist nicht das widerspiegelt, was den Menschen innerlich umteribt und beschäftigt.

Robin Williams wird für mich immer ein begnadeter Schauspieler bleiben; zusätzlich hat er mich durch seinen Freitod auch wieder sehr nachdenklich gemacht.

Danke, Robin Williams.

Stummfilm

In Allgemein on 19. November 2013 at 22:51

Vor vielen Jahrzehnten, oder ist es schon Jahrhunderte her, wurde der Film revolutioniert. Zu den Bildern, die damals erst rannten, bevor sie liefen, wurde der Ton zugefügt. Dies bedeutete für die vielen Klavierspieler in den Lichtspieltheatern zwar das Aus, der Film gewann aber an Qualität. Endlich konnte man hören, was sich die Liebenden zu sagen hatten, was die letzten Worte  des zu Tode verurteilten Verbrechers waren.
Heute können wir uns Filme ohne Ton nicht mehr vorstellen; nicht nur das gesprochene, geflüsterte, geschrieene Wort, Nein auch das Knattern von Motorrädern  und Maschinengewehren, das Kreischen von Reifen, Motoren und Frauen gehört dazu.
Ich habe schon einige Male in den letzten Jahren einfach mal den Ton abgeschaltet und einen Film, auch wenn ich ihn noch nicht kannte, ohne Ton angesehen.
Irgendwelche Filme wie „Stirb langsam 17“, oder „Der Aufstand der Sushirollen“ sind absolut ohne Ton zu verstehen. Also im Sinne von kapieren, meine ich.
Da braucht es auch keine guten Mimen als Schauspieler, nur möglichst viel Material und Soldaten.
Filme wie „Frida“ oder „Moulin Rouge“ sind da viel schwieriger zu verstehen, aber da faszinieren Bilder und Lichtführung. Meiner Meinung kommen diese Dinge nochmals ganz anders an, als wenn man sich auf die Dialoge konzentriert.
Am Besten gefallen mir die alten Schwarz/Weiss Krimis. Die Handlung ist auch ohne Ton zu erfassen und der Film bleibt spannend. Da waren echte Regisseure und Kameraleute im Einsatz.

Vielleicht eine verrückte Marotte von mir, Filme ohne Ton anzusehen. Aber vielleicht lohnt es sich, es einfach mal auszuprobieren.

Ernest Borgnine gestorben

In Allgemein on 9. Juli 2012 at 21:47
Ernest Borgnine by Kadath on Flickr

Ernest Borgnine (by Kadath on Flickr)

Heute ist einer der „Charakterköpfe“ der Spielfilmära gestorben.
Ernest Borgnine, der im Jahre 1917 als Ermes Effron Borgnino in Hamden im US Bundesstaat Connecticut geboren wurde, ist heute im Alter von 95 Jahren in Kalifornien an Nierenversagen gestorben.

Borgnine, von dem ich lange Jahre nicht einmal wusste, wie der Schauspieler wirklich heisst, war für mich in seinen Filmrollen immer einer der interessantesten Charakteren des jeweiligen Filmes. Obwohl er meist in Nebenrollen glänzte, blieb er mir bei vielen Filmen mehr in Erinnerung als mancher Hauptdarsteller

Mehr als sechs Jahrzehnte währte die schauspielerische Karriere Ernest Borgnines. Er war bereits in den 1950er Jahren in vielen Filmen zu sehen; aus dem Jahr 1955 stammt zum Beispiel der Film „Marty“, für den er den Academy Award bekam.
In der Action Serie „Airwolf“ der 1980er Jahre spielte er den „Dominic Santini“.

Mir ist er lebendig in Erinnerung geblieben aus dem Spielfilm „Convoy“ mit Kris Kristofferson und Ali Mac Graw. In vielen weiteren Filmen ist Ernest Borgnine nicht wegzudenken, sei es in „Emergency Room“, „Der Flug des Phoenix“ oder „Die Klapperschlange“.
Im Alter von 92 Jahren hatte Borgnine seine dritte Emmy Nominierung für „ER“ oder „Emergency Room“.
Und im Jahre 2010 stand er noch als Archivar in „R.E.D.-Älter, Härter, Besser“.

Ich werde ihn vermissen – und mich jedes Mal freuen, wenn ich ihn in einem seiner Filme wieder sehen werde.

Weitere interessante Informationen über Ernest Borgnine in Wikipedia