juckplotz

Posts Tagged ‘Feiern’

Des muas raus…

In Allgemein on 19. August 2015 at 17:01

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(Für Nichtschwaben: „Das muss raus, sonst platze ich“ – Eine präventive Entschuldigung für eventuelle nachfolgende verbale Entgleisungen, die aufgrund angestauter,  zumeist als negativ  zu bezeichnender Emotionen,  nicht immer zu vermeiden sind)

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Wir befinden uns am Sonntagmittag,  den 16. August 2015 um 12:20 Uhr  auf der Rastanlage Harz Ost, Richtung Hannover. Eine kurze Rast ist angesagt, die Laune blendend. Es geht ja schließlich in den Sommerurlaub.
Der Parkplatz ist recht belebt, Wochenende, Ferien, alles ganz normal.
Neben unserem Auto sind noch zwei Parkplätze frei und links daneben ist der Gehweg und auch eine große Abfalltonne.

Dann lassen wir das Geschehen mal starten. Den Rest des Beitrags lesen »

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10 Followers – finde ich toll

In Allgemein on 22. Juli 2015 at 00:00

Vielen Dank an die, die meinem Blog „Juckplotz“ folgen. Ich habe jetzt 10 „Followers“. Ich finde das toll. Andere mögen drüber lächeln,  denn viele haben 100 oder 1000 oder noch mehr, die ihnen „folgen“. Ich lächle nicht milde über die zehn, die meinem Blog folgen, die meine „Ergüsse“ lesen und vielleicht sogar gut finden oder kommentieren. Zehn Personen, die sich Zeit nehmen, etwas zu lesen.
Zehn Menschen, die vielleicht total verschieden sind. Wenn wir uns treffen würden,  hätten wir vielleicht schon Probleme,  ein gemeinsames Restaurant zu finden. Oder einen Kinofilm,  der uns allen gefällt.  Geschweige denn von dem Aufwand, ein gemeinsames Ziel für einen Wochenendurlaub zu finden.
Aber wir könnten schon mit einer Gruppenkarte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Oder bekämen eine eigene Stadtführung, wobei da wieder die Frage wäre,  welche Stadt wir uns gemeinsam anschauen würden.
Ich habe noch ne Zehnerkarte fürs Freibad.  Die wäre auf einen Rutsch aufgebraucht. Aber ob wir zusammen ins Freibad wollen?
Aber mit zehn Leuten  wäre es zumindest möglich,  jeden persönlich kennen zu lernen. Keine Angst, ich komm jetzt nicht auf Besuch vorbei. Aber es ließe sich organisieren.
Bei hundert oder gar tausend Followern wäre das zumindest eine logistische Herausforderung.
Deshalb finde ich zehn eine tolle Zahl.
Und wer darüber lächeln möchte,  soll das tun. Ich mag lächelnde Menschen.
Ich seh ja jetzt nicht, wie sie lächeln und stelle mir einfach vor, dass „meine“ Follower lächeln,  weil ihnen mein Blog gefällt,  und die anderen, weil ich mich freue. Und die restlichen lächeln,  weil sie sooooo viel mehr Follower haben als ich.
Damit wären alle glücklich und zufrieden.  Und das ist doch schon mal was, oder?

Happy Birthday, Mr Slowhand

In Allgemein on 30. März 2015 at 19:59
Eric Clapton at the Tsunami Relief concert in Cardiff's Millennium Stadium

Eric Clapton während des Tsunami Relief Konzertes im Cardiff Millennium Stadium 22.01.2005 Foto von Yummifruitbat (CCC Lizenz)

Heute darf ein für mich ganz großer Musiker seinen siebzigsten Geburtstag feiern. Eric (Patrick) Clapton, als einziger Musiker dreifaches Mitglied der „Rock and Roll Hall of Fame, und bald auch Mitglied der „Blues Hall of Fame“, zwanzigfacher Grammygewinner und, und, und… ist ein Musiker, der mich durch die Jahrzehnte begleitet hat und dessen Musik nicht nur die „Alten“ begeistert, sondern bis in die heutigen Tage nichts an musikalischer Aktualität eingebüsst hat. Mr Slowhand vermochte und vermag es wie kaum ein Anderer, echte Gefühle in Musik zu verpacken. Er wurde auch „Bändiger des Schmerzes“ genannt.

Eric Clapton wird in ein paar Tagen wieder auf der Bühne stehen. Auf der Bühne der Royal Albert Hall. Und das sieben Abende hintereinander. Vor einundfünzig Jahren stand er dort das erste Mal; mit den „Yardbirds“, einer Gruppe, die den Blues über den großen Teich aus Amerika nach England geholt hatten. Den Rest des Beitrags lesen »

Verhalten gestört?

In Allgemein on 13. Oktober 2014 at 10:22
Bahnanzeige

Bild: Quelle unbekannt

Oktober 2014. Die Volksfeststimmung auf dem Cannstatter Wasen erreicht den Höhepunkt. Torschlusspanik, es sind nur noch wenige Stunden, dann ist wieder für ein Jahr Schluss, wenn man das Frühlingsfest etc. nicht mitzählt. Ausgelassenheit und Alkohol führen manchmal dazu, dass Menschen nicht mehr so funktionieren, wie es nötig ist, um ein reibungsloses Miteinander zu gewährleisten. Zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch die S-Bahnen und Nahverkehrszüge gehören. Ballons in den Oberleitungen, die für Störungen sorgen, mögen noch einem „Versehen“ zuzuordnen sein, die Dinger fliegen halt mal hoch, wenn man sie loslässt. Menschen, die quer über die Bahnhofsgleise latschen, oder sogar sich unter der stehenden S-Bahn durchrobben, um auf den Wasen zu kommen, kann man schwerlich unter „normaler Funktion des Denkapparates“ einordnen. Pöbelnde Wasenbesucher im Zug gehören auch nicht zum normalen Verhalten der Spezies Mensch – zumindest bis jetzt noch nicht.
„Verhaltensgestört“ wird in der Medizin eine Krankheit bezeichnet, in der Umgangssprache einfach ein Mensch, der – zumindest temporär – ein Verhalten an den Tag legt, welches nicht erklärbar ist.
Jetzt hat ein Bahnmitarbeiter, der entweder ob der vielen Störungsmeldungen genervt war, oder der eben einen Scherz in der Wasenzeit machen wollte, einen Satz in Lauftext der Bahnsteiginformation eingegeben, der auf der einen Seite für Empörung und auf der anderen Seite für Zustimmung bzw. Belustigung sorgt.
„Es ist mit überfüllten Zügen und verhaltensgestörten Personen zu rechnen“ stand auf den Anzeigen. Die Bahn hat sich schon entschuldigtund wahrscheinlich bekommt der Mitarebeiter zumindest eine „auf’s Dach“, wenn nicht Schlimmeres.
Was ist so schlimm an diesem Vorfall? Wer fühlte sich da angegriffen? Lasst doch die Kirche im Dorf und bauscht so eine Sache nicht unnötig auf.
Ich weiss, es werden jetzt wieder Kommentare kommen, dass es eine offizielle Information der Deutschen Bahn war und man da auch „korrekt“ sein müsse, etc.
Lasst uns einfach ein wenig lockerer sein, denn die Anzeige hat mit Sicherheit auf die Gesichter einiger Bahnreisenden in der Stuttgarter Gegend ein Lächeln gezaubert. Und das ist viel Wert.

Artikel der Stuttgarter Zeitung

„…um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise möglich geworden ist.“

In Allgemein on 30. September 2014 at 14:13

Wer erinnert sich an diesen historischen Satz des damaligen Aussenministers der Bundesrepulblik Deutschland, Hans-Dietrich Genscher vor 25 Jahren?
Ja, es ist schon 25 Jahre her, dass die in der Deutschen Botschaft in Prag untergekommenen Bürger der damaligen „DDR“ die Möglichkeit zur legalen Ausreise bekamen. Fast viertausend Menschen waren in den Tagen und Wochen vor dem 30. September 1989 auf das Gelände der Botschaft in Prag gekommen, um die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland zu erreichen.
Die Bilder der Flüchtlinge gehen um die Welt, und als der sowjetische Aussenminister Eduard Schewardnadse die Ausreisebemühungen auch unterstützt, gibt die DDR Führung nach. Das Ergebnis einige Zeit später: Das zweigeteilte Deutschland ist achtundzwanzig Jahre nach dem Bau der Mauer Geschichte.
Fünfundzwanzig Jahre ist es her, und für mich ist es einer der bewegendsten Momente in meinem Leben gewesen. Mitzubekommen, dass die Grenze, die Ost und West in Deutschland getrennt hat, Risse bekommen hat und am Ende verschwunden war.
Man kann viel über unsere Politik und unseren Staat schimpfen, aber wir sollten uns immer wieder vor Augen halten, dass wir heute in Deutschland und auch in Europa in einer Freiheit leben, die vor nicht all zu langer Zeit in vielen Teilen sehr eingeschränkt war.

Ich hoffe, dass dieser Teil der Geschichte Deutschlands auch nicht vergessen wird.

Welt-Er-Schöpfungstag

In Allgemein on 27. September 2011 at 17:25

Heute haben wir, wenn es nach dem „Global Footprint Network“ geht, einen ganz besonderen Tag:
Den „Global Overshoot Day“, oder eben den „Globalen Erschöpfungstag“. Kein Grund zu feiern, oder sich zu freuen.

„Global Footprint Network“, ein globaler Zusammenschluss nationaler Umweltschutzgruppen, ermittelt den Tag auf Grund der verbrauchten und bis zum Jahresende nachwachsenden Ressourcen bzw. des Kohlendioxids, welches bis Jahresende von der Natur absorbiert werden kann.

Über die Rechnung kann man im Einzelnen bestimmt trefflich diskutieren, und man kann alles „schönrechnen“ oder auch „schlechtrechnen“, deshalb möchte ich hier auch nicht festlegen, ob der „Global Overshoot Day“ heute, morgen oder in zwei Wochen erreicht wird. Nachdenkenswert ist es auf jeden Fall, denn es ist unbestritten, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen als die Natur in der gleichen Zeit zur Verfügung stellen kann.  Und dies zu einer Zeit, in der Länder wie China, Indien und Brasilien gerade erst das „Boot“ besteigen.

Auch wenn Länder wie das niedrig besiedelte Kanada und auch Simbabwe zum Beispiel noch „im Plus“ liegen, leben wir ab heute „auf Pump“. Wir machen quasi Schulden bei der Natur, die wir nie zurückzahlen können. Um das ausgestossene Kohlendioxid abzubauen wären 9 Millionen globale Hektar Nutzungsfläche notwendig. Insgesamt haben wir aber nur 12 Millionen globale Hektar zur Verfügung. In diesen Nutzungsflächen sind zum Beispiel auch Fischgründe beinhaltet, die nicht zum CO2 Abbau gerechnet werden können.

Egal, wie fundiert die Rechnung des „Global Footprint Network“ ist;  sie sollte uns zumindest zum Nachdenken einladen. Und nicht nur auf der Ebene des „kleinen Mannes“, sondern auch in den Etagen der Wirtschaftsunternehmen, die mehr denn je die Erde sich „untertan“ machen.

Der „Global Overshoot Day“ zeigt, dass wir die Kuh, die wir melken, nicht ausreichend pflegen. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn sie „leergemolken“ ist.
Die Erde wird nicht untergehen, wir Menschen werden Probleme bekommen.

40 Jahre Hard Rock Café

In Allgemein on 14. Juni 2011 at 19:11
Hard Rock Cafe Logo

Hard Rock Cafe Logo

That’s Rock’n Roll!
Auf der ganzen Welt gibt es zwischenzeitlich die „Hard Rock Cafés“. Und überall sieht man T-Shirts mit dem berühmten Logo.

Am 14. Juni 1971 wurde in der Old Park Lane in London von Isaac Tigrett und Peter Morton das erste Hard Rock Café eröffnet. Das Erfolgskonzept, ihre Lokale mit wertvollen Erinnerungsstücken legendärer Rockstars zu schmücken, machte ihre Hard Rock Cafes zu Pilgerstätten für Fans in inzwischen 42 Ländern. 149 Hard Rock Cafés in aller Welt laden zum Essen, Cocktails trinken und zu coolen Parties ein. Eine bleibende Erinnerung an das Hard Rock Café ist das legendäre und unverwechselbare Classic T-Shirt mit dem bekannten Hard Rock Cafe Logo und dem Städtenamen darunter.

Donald wird 77

In Allgemein on 9. Juni 2011 at 16:01
Covers verschiedener Donald Duck Comics

Donald Duck Comics

Heute vor 77 Jahren wurde „Donald Duck“ vom Zeichner Carl Barks erschaffen. Seit dieser Zeit bringt die Ente in der blauen Matrosenuniform mit ihren Nervenkrisen und Missgeschicken tausende von Menschen auf der ganzen Welt zum Lachen. Im Jahre 1934 erschien der erste „Donald Duck“ Film „The Wise Little Hen“.
Disney’s Zeichentrickfigur begeisterte die Zuschauer und der Verlag „Western Publishing“ erwarb die Lizenzrechte für ein Donald Duck Comic.

Cark Barks wurde am 27. März 1901 in Oregon geboren und verliess 1942 die Walt Disney Corporation, um mit Oscar Lebeck einen eigenen Comic zu machen. In diesem kam dann „Daisy“ zu Donald und später wurden die drei Neffen Donalds, Trick, Tick und Track zu einem festen Bestandteil (im Original heissen sie Huey, Dewey und Louie). Dagobert Duck, der reichste Einwohner Entenhausens ergänzte die „Familie“ und beschert seitdem seinem Neffen Donald einige Nervenzusammenbrüche. Donald, der nie Geld hat und Dagobert, der seines nicht her geben möchte, die Gegensätze sind immer gut für eine lustige Geschichte.Vielleicht gleichen die Situationen von Donald doch eher unserem Leben als die Abenteuer von „Micky Maus“ ?

Carl Barks hat am 30. Juni 1966 mit dem Zeichnen aufgehört. Im Alter von Im August 2000 verstarb Barks im Alter von 99 Jahren.

80 Jahre Empire State Building

In Allgemein on 2. Mai 2011 at 21:27
Empire State Building

Empire State Building (Foto:J.Wagner)

1. Mai 1931 – Weltwirtschaftkrise: US-Präsident Herbert Hoover drückt einen Knopf und tausende Lichter gingen an. Mit diesem Akt war das Empire State Building offiziell eröffnet. Nach einer Bauzeit von nur einem Jahr und 45 Tagen war das riesige Gebäude an Manhattans Fifth Avenue fertig gestellt worden. Die 3400 Arbeiter hatten keine Fangnetze, keine Sicherheitsleinen und keine Helme. Sie waren Helden der Arbeiterklasse, wie die berühmten Fotos von Lewis Hine eindrücklich zeigen: Wundervolle Schwarz-Weiß Fotografien, die die Männer in Overalls auf dem Stahlträger sitzend zeigen. Neun dieser Helden mussten ihr Leben beim Bau lassen.

Lange Zeit war das rund 440 Meter hohe Empire State Building  der höchste Wolkenkratzer der Erde. Abgelöst 1972 vom World Trade Center, welches beim Terroranschlag am 11.September 2001  einstürzte. Um das Chrysler Building zu übertrumpfen, setzte der Architekt William Lamb noch einen kleinen Turm auf die Spitze des Empire State Buildings, was dem Gebäude nochmals einen „Art Deco Nachdruck“ verleiht.

Der Berühmtheit des Gebäudes setzte der Film „King Kong“ noch eins drauf. Das Bild des Riesenaffen, der seine „weisse Frau“ (Fay Wray) in der Hand hält, während er die Aussenfassade des Wolkenkratzers erklimmt, ist wohl eines der berühmtesten „Plots“ der Filmgeschichte. Als Fay Wray im Jahre 2004 stirbt, verlöschen im Empire State Building für eine Viertelstunde die Lichter.

Aber die Ikone kommt in die Jahre. Mit einem Sanierungsplan über 550 Millionen Dollar soll aus dem betagten Gebäude ein modernes Bürohochhaus werden, welches auch die aktuellen Energiesparvorschriften erfüllt. Denn wieder, ähnlich wie 1931, hat das Empire State Building den Namen „Empty State Building“, weil zehn Etagen leer stehen.
Die Touristen, die stundenlang Schlange stehen, um nach Abgabe von 20 US$ mit den Express-Aufzügen zur Aussichtsplattform in der 86. Etage zu kommen, stört es nicht. Der Blick über New York ist nach wie vor atemberaubend.

Die Hektik vor Weihnachten

In Allgemein on 16. Dezember 2010 at 14:26

Ein Jahr hat 365 Tage, manchmal sogar einen Tag mehr. Aber es scheint so, als müsste alle verlorene Zeit in die vier Wochen vor Weihnachten gepresst werden. Als ob sich die Erde sonst am 1. Januar des Folgejahres nicht mehr drehte.
Während die „Verkäufer“ einem die Türen in den Firmen einrennen, um noch den schon sicher geglaubten Auftrag abzuholen (dabei hatte man ihnen x-mal gesagt, dass es nur eine Preisorientierung war), bei jedem Anruf ungeduldiger werden, sind die „Einkäufer“ angehalten, ja nichts mehr auszugeben, denn das könne auf das nächste Budget verschoben werden.
Im Privatleben muss vor Weihnachten noch an jeder Ecke eine „Weihnachtsfeier“ abgehalten werden, um zu zeigen, wie gut sich Vereinskameraden, Lehrer und Eltern etc. doch verstehen. Somit kann man sich guten Gewissens auf das „Friedensfest“ vorbereiten.
Im kirchlichen Bereich laufen die Vorbereitungen für Festgottesdienste auf Hochtouren und verlangen auch noch die letzte freie Minute der Ehrenamtlichen ab.
Das führt dazu, dass der Advent, die eigentliche Vorbereitungszeit auf Weihnachten, immer mehr zum Ätzvent wird, zu einer Zeit, die einen selbst anödet, auf die sich niemand freut und die die Nerven der Menschen blankpoliert.
Ich habe dieses Jahr so viele Meetings „postponed“ also nach hinten verschoben, vielleicht mache ich es mit Weihnachten auch so.