juckplotz

Posts Tagged ‘Arbeit’

Zubehör für Montage

In Allgemein on 9. Januar 2017 at 04:00

Montage ZubehörIch wünsche allen einen schönen Montag. Wochenanfang. Früher war alles besser. Gestern zum Beispiel… Da war Sonntag.
Aber es hilft alles nichts, wir müssen durch. Wir müssen erst mal starten, warmlaufen für die Woche. Und am Wochenende habe ich in einem grösseren Einrichtungshaus eine Wand entdeckt, an welcher Zubehör für Montage angeboten wird. Es wurden so komische Dinge wie Akkuschrauber angeboten. Die helfen mir sicher nicht, die Montage besser rumzubringen. Deshalb wende ich mich lieber an meine Blogleserinnen und – Leser mit der Frage: Was sind bei Euch, bei Ihnen die bewährten Zubehörteile, um die Montage gut zu überstehen?

Sumsi mit Po

In Allgemein on 25. September 2016 at 22:31

Es ist genug. Es muss sich was ändern. Immer das Gleiche. Negative Schlagzeilen.  Negative Gefühle.  Angst, das alles schiefgehen wird, was schiefgehen kann. Wenn wir was Schönes hören oder lesen, wie lange ist es in unseren Köpfen?  Wir denken, wir sind von Idioten umgeben, wenn einem am Tag einer von den Flachspülern wie eine Laus über die Leber läuft. Da kann uns den ganzen Tag fünfzehn Mal jemand anlächeln,  zehnmal jemand etwas Positives sagen. Da lässt uns jemand an der Supermarktkasse vor, winkt einen freundlich über die Strasse, hält einem die Tür auf, bietet einem im überfüllten Bus den Platz an. All das hilft uns nicht, wenn danach irgendein Vollhorst uns bei der Arbeit mit einer blöden Bemerkung die Motivation gegen die Wand fährt.  War dann der Tag schlecht, oder nur die fünf Minuten?  Wir sehen schwarz für die Zukunft, weil für jedes „Pro“ generieren wir mindestens zwei „Kontra“. War das Lächeln wirklich natürlich,  nicht gekünstelt?  War das Kompliment über die neue Frisur nicht mit Neid unterlegt? Bin ich schon so alt, dass mir jemand im Bus einen Platz anbietet? An der Supermarktkasse bin ich sicher nur vorgelassen worden, weil derdiedas ihren Geldbeutel gesucht hat oder weil der Einkaufszettel abgeglichen werden musste. 

Ja, die Welt ist schlecht, böse und korrupt. Es gibt nichts Gutes. Oder doch? Ich habe in der letzten Zeit mal versucht, die Dinge auch von der anderen Seite zu betrachten. Von hinten quasi. Und da hat mir einfach Sumsi mit Po total gut gefallen und ich hab beschlossen, mehr Zeit mit „ihr“ zu verbringen. 

Aber immer nur von hinten was zu sehen, macht auch nicht immer Sinn, und Sumsi mit Po war auch von vorne nicht zu verachten, auch wenn aus „ihr“ rein grammatikalisch ein „er“ wurde.

Seitdem lerne ich, dem Optimismus wieder mehr Raum zu geben, nicht alles bierernst zu nehmen und damit auch mein Umfeld eher aufzumuntern als noch weiter runter zu ziehen.

Und ausserdem gefällt mir Optimismus von vorne und von hinten besser als Pessimismus.  Was kann “ Sumsi mis Sep“ schon gegen „Sumsi mit Po“ in die Waagschale werfen? Mal ganz realistisch betrachtet.

Rasir Salon

In Allgemein on 8. August 2016 at 22:16

Unscheinbar zwischen zwei neu eingebauten Fenstern sah ich die Schrift an der Wand

RASIR
SALON

Einmal davon abgesehen, dass ich nicht wusste, dass man das Wort “Rasieren“ einmal ohne das “Verlängerungs-E“ geschrieben hat, kamen mir Gedanken in den Sinn. Gedanken an eine Zeit, die ich nie erlebt habe. Gedanken an die Zeit Anfangs des zwanzigsten, des vorigen Jahrhunderts. Den Rest des Beitrags lesen »

Soft Skills

In Allgemein on 2. März 2016 at 06:34
Good Place

Foto: J.Wagner

Firmen entdecken immer mehr, dass der Mensch aus verschiedenen Ressourcen besteht, die man wie kleine Bausteine individuell programmieren kann. Aus diesem Grund wurden auch in den deutschen Firmen die „Personalabteilungen“ zu „HR“ Departments. „HR“ heisst nicht etwa „Hoher Rat“, nein, es ist die Abkürzung von „Headhunter’s Rescue“, also die Rettung für Die sogenannten Kopfjäger. Wobei man ja das Englische nicht immer eins zu eins übersetzen sollte. Wer würde sich als Künstler bei uns schon „Katzen-Stephan“, „Neugierde hat die Katze getötet“, „Johannes Bargeld“ oder so nennen?

Aber zurück zu „HR“. Heisst natürlich nicht das mit den Kopf(geld)jägern. Sondern ganz schlicht und wenig ergreifend „Human Ressources“, also „menschliche Quellen“, wobei damit eben die Arbeitskraft gemeint ist.
Wir sind eine ganze oder eine halbe oder eine 60 FTE (Full Time Equivalent, also „wie viel wären wir, wenn wir immer da wären“)
Bevor mich jetzt wieder welche aufklären wollen, dass man das alles zur Berechnung eines Unternehmens braucht….. ja, das weiss ich. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn mit diesen Zahlen kalkuliert wird.

Aber jetzt komme ich zu den „programmierbaren Modulen“, die dann in Skill Level eingeteilt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Lohnausgleich

In Allgemein on 20. Februar 2013 at 21:14

Dreißig Stunden Arbeit sind genug, dann hätten wir in der Bundesrepublik Deutschland Vollbeschäftigung. Soweit der erste Teil einer Grundschulrechnung, die gerade wieder in den Medien verbreitet wird. Nach dem Motto „Es gibt genug Arbeit für jeden, wenn alle weniger arbeiten würden“. Soweit passt es ja, wenn alle das Gleiche machen würden. Schon heute fehlen in einem Bereich Arbeitskräfte, während in einem anderen zu viel Bewerbungen auf eine Stelle sind. Somit kommt eben noch die zweite, nicht zu vernachlässigende Komponente dazu, die man „Eignung“ nennen kann. Wenn Eignung und Quantität soweit im Ausgleich sind, dass jede Stelle besetzt werden könnte, wenn jeder Einzelne weniger arbeiten würde, könnte die Theorie soweit stimmen. Obwohl schon dies wahrscheinlich nie erreicht werden wird, kommt jetzt das Wortgebilde „bei vollem Lohnausgleich“ noch in das Paket.
Ich frage mich immer, was „voller Lohnausgleich“ aussagen soll. Lächerlich zum Beispiel Überstunden, dann möchte ich normalerweise die Mehrarbeit bezahlt haben, also einen Ausgleich haben. Wenn jetzt gefordert wird „30 Stunden Arbeit bei vollem Lohnausgleich“, dann heisse dies ja, dass ich die Stunden, die ich nicht arbeite, auch nicht bezahlt bekomme.
Leider ist es so nicht gemeint, sondern der „volle Lohnausgleich“ soll den Anspruch verdeutlichen, trotz der reduzierten Leistung am Ende den gleichen Monatslohn zu erhalten. Also im Grunde eine „Lohnsteigerung durch Reduzierung der Arbeitszeit“.

Liebe Arbeitnehmervertreter, dann sagt es auch so, wenn ihr es so meint!