juckplotz

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Valentinstag oder: Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.

In Allgemein on 14. Februar 2017 at 20:34

Der Herr Valentin ist nicht der Herr Walentin, sondern der Herr Falentin, denn es heißt ja auch nicht, man hat einen Wogel, sondern einen Vogel.
Mit diesem Satz, der so oder so ähnlich von einem gesagt wurde, der zum Nachnamen Valentin hieß, und am 9. Februar 1948 gestorben ist, beginnt hiermit mein „alternativer Valentinstagartikel“.

Vor vielen Hunderten von Jahren gab es  christliche Märtyrer namens Valentinus, entweder einer aus Terni oder der andere aus Viterbo. Diese wurden enthauptet und dadurch zu Märtyrern. Im Jahre 469 wurde der Gedenktag von Papst Gelasius I. für die Kirche eingeführt und 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen.
Das weiss aber kaum einer, und irgendwann wurde der Valentinstag der „Sanierungstag der Blumenhändler“, was er heute auch nicht mehr ist, da man am Valentinstag sich gegenseitig alles Mögliche schenkt.
Ich schenke meiner Leserschaft heute einen anderen Valentin – zumindest ein Gedenken an ihn.
Karl Valentin, der mit seiner Partnerin Liesl Karlstadt auch Jahrzehnte nach seinem Tod in manchen Köpfen noch „rumgeistert“. So auch in meinem….
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Weltradiotag

In Allgemein on 13. Februar 2017 at 20:25
Vor fünf Jahren hat die UNESCO den 13. Februar zum Weltradiotag erklärt. Mit dem Welttag des Radios soll auf die Bedeutung dieses Mediums aufmerksam gemacht werden. Laut UNESCO wären viele Menschen von Informationen abgeschnitten.
Heute werden wieder die Staaten aufgefordert, den Zugang zum Radio sicherzustellen und auch die internationale Zusammenarbeit der Radiosender zu fördern.
Der „Tonrundfunk“ startete in Deutschland im Oktober 1923. Und trotz Internet und Streaming ist das Radio auch heute noch das primäre Medium. AUch wenn viele Menschen den Fernseher als „Hintergrund“ laufen haben, wen die MP 3 Player in den Autos die Lieblingsmusik wiedergeben oder die angesagtesten Videos über das Internet angeschaut werden; Radio hat seinen Platz. Und es ist im Zeitalter der „Lügenpresse“ und „Fake News“ noch immer das Medium, dem am meisten getraut wird.
Täglich hören mehr als 54 Millionen Menschen in Deutschland Radio. Angereichert mit Informationen im Internet, der Möglichkeit, Sendungen bei Bedarf nochmals als „Podcast“ zu hören, haben die Bandbreite des Hörfunks erweitert.

1980 sangen die Buggles, dass Video das Radio umgebracht hätte. „Video killed the Radio Star“, als Auftakt des MTV Senders als erstes Musikvideo gezeigt, läuft heute jedoch öfters im Radio als im Musik TV.

Radio ist für uns alle so selbstverständlich geworden, dass wir es wahrscheinlich erst vermissen würden, wenn kein Ton mehr aus den Lautsprechern kommen würde.
Während ich dies schreibe, läuft im Hintergrund Musik und ich erfahre, wie Schuhe in das Leben der Italiener bestimmen.

Und schon Marilyn Monroe hatte das Radio an….

Werden wir Gleichgültig?

In Allgemein, Lyrik on 13. Februar 2017 at 06:00

»Ich habe immer daran geglaubt, daß das Gegenteil von Liebe nicht Haß ist, sondern Gleichgültigkeit.

Das Gegenteil von Glaube ist nicht Überheblichkeit, sondern Gleichgültigkeit.

Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist Gleichgültigkeit.

Gleichgültigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.«

Elie Wiesel
Erinnerung als Gegenwart

Berlin – Eine Stadt mit Vergangenheit

In Allgemein on 12. Februar 2017 at 20:45

Dem Deutschen Volke

Berlin. Für mich eine Stadt, die mich bis heute in meinem Leben begleitet hat. Als ich geboren wurde, war Berlin in die vier Zonen aufgeteilt. Die Blockade Berlins war schon Geschichte. Und ich war noch nicht einmal ein Jahr alt, da wurde die Berliner Mauer gebaut. Die Lufthansa durfte nicht nach Berlin fliegen, es gab die Interzonenzüge, Zwangsumtausch, es gab Ostberlin und Westberlin.
Und es gab Erich Kästner. Sein „Emil und die Detektive“ brachten mir als Kind das ungeteilte Berlin vor dem Krieg nahe. Eine Stadt, die ganz weit weg war und doch in Deutschland. Eine Grossstadt, grösser als Stuttgart 😉
Berlin war für mich immer weit weg. Umgeben von einem Land, von dem wir in der Schule gelernt haben, dass das dortige kommunistische Regime die Menschen unterdrückt.
Mein Vater hat mal eine Zeit in Berlin gearbeitet. In West Berlin. Er brachte mir einen Berliner Bären und einen Doppelstockbus als Modell mit. Es war faszinierend. Mein Vater in Berlin. Und ich hatte einen Bären mit einer „Berlin“ Schärpe.
Irgendwann hatte ich dann „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ gelesen. Auch eine Seite von Berlin. Habe von den Schüssen an der Mauer gelesen oder gehört. Habe mich mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigt und bin natürlich wieder in Berlin gelandet. Ohne je dort gewesen zu sein. Den Rest des Beitrags lesen »

Und er macht, was er gesagt hat

In Allgemein on 1. Februar 2017 at 12:21

Da isser nun im Amt, Amerikas „Mr President“. Und was macht er? Er erdreistet sich, genau das zu tun, was er im Wahlkampf angekündigt hat.
Wenn man es mal objektiv betrachtet, kommt er seinen Wahlversprechen besser nach, als jeder Präsident der Vereinigten Staaten vorher.
Und so schnell. Es geht Schlag auf Schlag.
Und es passiert genau das, was er und sein „Inner Circle“ vor haben:

Der Bogen wird überspannt, die Allgemeinheit regt sich über die Massnahmen auf, geht auf die Strasse, protestiert. Die Medien stürzen sich auf die überzogenen Massnahmen, manche Bürger lassen sich dazu hinreissen, über die demokratischen Stränge zu schlagen und ebnen damit unbewusst den Weg, den dieser Präsident mit seinen Lakaien gehen will.
Die Medien, die Allgemeinheit sind zum Beispiel momentan beschäftigt, sich über das Einreiseverbot aufzuregen, das sogar „Green Card“ Besitzer aus den Staaten betrifft. Dieses Einreiseverbot ist jetzt auf jeden Fall mal das Thema für zumindest ein paar Tage. Dann wird Trump und sein Stab mit irgendeinem anderen Thema nachlegen. Das sind die Themen für die Allgemeinheit. Im Prinzip das grosse Stück Fleisch, das den Löwen ablenken soll, um nebenher ein Gitter um ihn herum zu bauen.
Alle stürzen sich auf das grosse Stück Fleisch und konzentrieren sich darauf, und nebenbei höhlt Trump das „Check and Balance“ System aus. Genau das System, auf das nach seiner Wahl die Amerikaner vertraut haben, die keine Hillary Clinton haben wollten und einen Trump wählten. Darunter auch viele Republikaner, die gegen Trump waren und sind und glaubten, sie können den Präsidenten in einem demokratischen Staat durch die Genehmigungsverfahren im Griff halten.
Es sieht so aus, als ob Trump sukzessive das „Check and Balance“ aushebelt, in dem er die für ihn richtigen Leute da einsetzt, wo er andere feuert oder zum Rücktritt zwingt. Den Rest des Beitrags lesen »