juckplotz

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Darell Winfield, der einzige Marlboro Cowboy gestorben

In Allgemein on 16. Januar 2015 at 12:11

Am Montag ist er gestorben, der einzig „echte Marlboro Mann“. Warum mir das einen Blogeintrag wert ist? Weil er mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet hat. Damals durfte nämlich noch Zigaretten- und Tabakwerbung im Fernsehen gezeigt werden. Und neben dem „HB Männchen“, war einfach der „Marlboro Cowboy“ eines meiner Lieblingswerbungen. Und als ich heute morgen im Radio gehört habe, dass Darell Winfield in hohem Alter gestorben ist, dachte ich mir, dass er einen Blogeintrag wert sei.
Darell Winfield war der einzige „echte“ Cowboy, seine Nachfolger waren dann „nur noch“ Schauspieler. Das, was er verkörperte, nämlich Freiheit und Abenteuer, hat er auch gelebt. Ob er wirklich Marlboro geraucht hat, weiss ich nicht. Aber er hat für mich einfach genau das verkörpert, was Marlboro suggerieren wollte: Abenteuer und Freiheit.
Darell Winfield hat sogar manchmal extra Tiere organisiert für die Werbespots, die quasi ein Ausschnitt aus seinem Leben waren.

Ich habe schon lange nicht mehr an die Marlboro Werbung gedacht, aber heute ist sie mir wieder in den Sinn gekommen. Für mich war es eine schöne Werbung.

Und nein, ich bin nicht zum Raucher geworden
Aber auch nicht zum Cowboy.

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Quengelfreie Zone

In Allgemein on 14. Januar 2015 at 21:34

Mir ist ja fast das Abendbrot im Hals stecken geblieben, als ich das gehort habe: SPD und CDU möchten erreichen, daß die Süßigkeiten aus dem Kassenbereich der Supermärkte verschwinden. Es soll also eine „quengelfreie Zone“ geschaffen werden.
Ja geht’s noch? Was soll denn noch alles reglementiert werden? Auf der einen Seite der große Aufschrei gegen die Bevormundung,  aber wenn wir dadurch aus der Pflicht genommen werden, unseren Zwergen klar zu machen, daß es nicht jedes Mal, wenn man an der Kasse wartet, etwas Süßes gibt, dann begrüßen wir jede Einschränkung.
Klar kann es zu einer Stresssituation kommen, wenn man in der Reihe ungeduldig Wartender mit seinem Kind steht und dieses immer wieder fragt,  ob es die Bonbons haben könne.  Und dies ist noch die harmlose Variante. Ich habe schon schreiende und sich auf den Boden werfende Kids miterlebt, begleitet von entschuldigend in die Menge grinsenden Müttern und Vätern,  die nicht wussten, was sie tun sollten.
Entscheidet sich die Erziehung nun im „Quengelbereich“ vor der Kasse?
Oder was ist der Hintergrund dieses Vorstoßes?
Keine Staus mehr an den Kassen, hervorgerufen durch am Boden liegende Kinder oder überforderte Eltern?
Verbraucherschutz, weil wir selbst nicht einmal in der Lage sind, zu entscheiden,  was wir kaufen?
Was wird dann aus den „Kurzen“, in dem Fall meine ich die kleinen alkoholhaltigen Getränke,  die sich der Eine oder die Andere auch gerne noch abgreift, wenn er an der Kasse steht?
Tabakwaren bleiben im Kassenbereich, denn da muss ja explizit „der Safe“ aufgemacht werden.
Ich bin gespannt, was dann in den freigewordenen Raum vor der Kasse gepackt wird.
Vielleicht etwas, wo dann die Eltern schnell zugreifen. Und die haben ja ihr eigenes Geld und müssen nicht quengeln.
Ob dann aber die Kinder nicht wieder Stress machen, wenn Mama und Papa im Kassenbereich sich was gönnen und Kind nur so da steht?
Und: Glaubt bitte nicht, dass durch diese Maßnahme die Erziehung einfacher wird.
Im Übrigen: Bitte denkt doch auch mal an den Unterhaltungswert im Kassenbereich.  Wenn du da in der Reihe stehst, und Marvin-Sören geht ab wie Schnitzel, weil er kein Hobbit-Hubba-Kaubonbon bekommt…. hey das ist Reality TV , eben nur ohne TV.