juckplotz

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Lord Richard Attenborough gestorben

In Allgemein on 25. August 2014 at 16:42

Der Schauspieler und Regisseur Lord Richard Attenborough ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Der Guardian beschreibt sein Schaffen und Werden in eindrucksvollen Worten, so dass ich dies nicht einfach duplizieren möchte. Warum ich diesem Mann posthum hier ein paar Zeilen widme ist die Tatsache, dass Richard Attenborogh immer ein bescheidener Mann geblieben ist, trotz seiner Erfolge als Schauspieler und Regisseur. Er hatte es nicht nötig, mit „Regenbogen-Schlagzeilen“ auf sich aufmerksam zu machen, sondern hielt sich immer im Hintergrund.
„Ich bin kein grosser Regisseur, ich bin nur ein guter Regisseur“ hat er einmal gesagt.

Dieser Mann hat Regie geführt bei so bekannten Filmen wie „Die Brücke von Arnheim“, „A Chorus Line“ oder „Ghandi“
Er war als Schauspieler bei den „Jurassic Park“ Filmen aktiv, aber auch bei „Hamlet“, „Doktor Dollittle“, „Elisabeth“ oder „Das Kanonenboot am Yangtse-Kiang“, „Der Flug des Phoenix“. Diese kurze Filmauswahl soll als Beweis seiner Flexibilität genügen.

Neben seinem Beruf als Regisseur und Schauspieler, oder sollte ich lieber Berufung sagen, war Richard Attenborough als Stimme für die Schwachen und Benachteiligten der Welt bekannt. Neben dem Martin-Luther-King Friedenspreis erhielt er zahlreiche Ehrentitel für sein soziales Engagement. So war er UNICEF Ehrenbotschafter und seit 1967 Commander of the Order of the British Empire. Nachdem er 1976 zum Ritter geschlagen wurde (Sir Richard Attenborough), wurde er 1993 zu seinem siebzigsten Geburtstag zum Lord Attenborough of Richmond upon Thames ernannt. Somit hatte er als Labour Mitglied einen Sitz im House of Lords.

Mit dem Tod Lord Richard Attenboroughs verlässt wieder ein Mensch die Bühne des Lebens, von denen es gerne mehr geben könnte.

Robin Williams – Mein persönlicher Nachruf

In Allgemein on 25. August 2014 at 09:45

Am 11. August diesen Jahres ist Robin Williams gestorben. Alles Interessante über sein Leben, seine Filme und andere Werke kann man im Netz nachlesen. Zum Beispiel bei Wikipedia

Jeden Tag sterben Menschen, jeden Tag gibt es in den Nachrichten Meldungen darüber. Wir hören es, denken eventuell „Schade“, oder „Kannte ich den“, wobei „Kennen“ relativ ist. Wer kennt schon einen Künstler, den er nur im Fernsehen, bei seinen Auftritten oder aus Artikeln in der (Regenbogen)Presse „kennt“.

Robin Williams war und ist für mich einer meiner Lieblingsschauspieler. Dieses „er lebt weiter in seinen Filmen“ stimmt in diesem Fall. Er hat den Filmen seinen Charakter gegeben und es hat immer Freude gemacht, ihn agieren zu sehen.

Sehr nachdenklich und traurig hat mich gemacht, dass ein Mensch, der so viel anderen Menschen bringt und auch bedeutet, doch mit seinen Sorgen und Problemen alleine ist und den Ausweg dann nur im Suizid sieht.

Und wütend hat mich gemacht, dass es dann wieder Leute gibt, die darüber urteilen wollen, warum und weshalb, und ob Suizid überhaupt eine Lösung sei.

Keiner dieser Leute weiss die näheren Beweggründe, aber es wird diskutiert.

Ich will nicht diskutieren, ich bin traurig, dass ein Mensch den Freitod wählt, weil er keine andere Lösung sieht. Und dabei ist es egal, ob dieser Mensch berühmt ist und wir davon dann erfahren, oder ob er unbeachtet von der Öffentlichkeit diesen Schritt wählt.

Der Tod von Robin Williams hat mir wieder mal vor Augen geführt, dass Glanz und Ruhm, dass das Leben nach aussen, meist nicht das widerspiegelt, was den Menschen innerlich umteribt und beschäftigt.

Robin Williams wird für mich immer ein begnadeter Schauspieler bleiben; zusätzlich hat er mich durch seinen Freitod auch wieder sehr nachdenklich gemacht.

Danke, Robin Williams.