juckplotz

Ich sehe was, doch du mich nicht

In Allgemein on 28. November 2011 at 16:52

Es ist wieder die „graue Jahreszeit“; Nebel und früh einsetzende Dämmerung sind die Begleiterscheinungen des Herbstes.
Und jetzt treten sie wieder in Erscheinung, die „Energiesparer der Strasse“, die „Ich-sehe-was-doch-du-mich-nicht“ Kollegen der Landstraße. Bevorzugt Lenker von dunklen oder silbergrauen Fahrzeugen verzichten gerne auf eine ausreichende Beleuchtung ihres Fahrzeuges. Sind es schon ältere Fahrzeuge, so ist die gesamte Beleuchtung auf Null, bei den neueren, die schon das genannte „Tagfahrlicht“ ihr eigen nennen, ist zumindest das Fahrzeug von vorne erkennbar, während bei einer Annäherung von hinten der Wagen weiterhin quasi „aus dem Nichts“ auftaucht.
Besonders auffallend ist es, dass anscheinend Autolenker, die durch die eingebaute Elektronik nicht mal mehr den Scheibenwischer bei einsetzendem Niederschlag mehr selbst bestätigen müssen, auch jegliches Gespür für Verkehrsituationen verloren haben, die eben noch nicht vom Bordcomputer erkannt und abgedeckt werden.
Oder ist die Grdankenlosigkeit, so lange das Licht ausgeschaltet zu lassen, bis man selbst nichts mehr sieht, ein weiteres Zeichen der „Erst-komm-ich-Zeit“?
Übrigens: Auch erstaunlich viele Fahrschulautos kommen mir unbeleuchtet entgegen…. Und nicht immer sitzt der Schüler am Steuer.

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  1. Es ist der Hammer wie viele unbeleuchtete Fahrschulen mir in den vergangenen Nebeltagen begegnet sind… was sind das für Lehrer? Unfähig.

    Auch bemerkenswert: Nebelschlussleuchte an und dann mit 100 Sachen weiterbrezeln.

  2. Was viele Autofahrer wohl nicht beachten: Das automatische Einschalten der Scheinwerfer funktioniert bei Nebel nur unzureichend. Wer also sein Licht auf ‚Automatik‘ hat, darf sich nicht darauf verlassen, dass sich das Licht bei Nebel genauso automatisch einschaltet wie bei Dunkelheit.

    Die Fahrlehrer wären einen eigenen Blog-Beitrag wert. Früher dachte ich mal, Fahrlehrer seien Vorbilder im Strassenverkehr. Aber von dieser Meinung bin ich längst abgekommen.

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