juckplotz

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Hpactuashe, alle Bthebcusan snid da

In Allgemein on 4. Oktober 2011 at 12:12

Es ist mal wdieer eeinr der Tgae, die grene dzau venwredet wreedn, uacglnihuble Dngie etndewer neu aufuewäzrmn oedr aebr sie wirikclh gnaz alkutel der Aiemhngleelit zu Gmütee zu füehrn. Es ist nürctlaih shcon lgenär bnanket, dsas die Rleegoihnfe der Bbaescuhtn innlerhab von Wrerötn – seforn Afanngs- und Ebtauhcdbsne krkreot biebeln – die Vedreithksnäiclt nur bregeznt bfeleuinsesn. Deis wrude niaücrtlh nciht von mir edckentt, sndeorn Garahm Rnswolain an der Usitivenry of Nothtiagnm sltlete 1976 deis im Raemhn enier Sdutie fset. Es ist alrenligds von Bneuudteg, ob z. B. bei zetmsumesznegetan Wroten deise für sich bheatetrct wreden. Acuh die Länge und der Vatgerahngscrusud ist mceidietnshtend, ob ein Wrot ncoh gleseen wrdeen knan oedr nciht. Ich fnide dies auosblt phnmeoanal, da es ziget, dsas wir Mhnsecen oatflms uuebwssnt Hisögcesettnuhln vlbeniorlgn.

Und falls Sie das oben geschriebene wider Erwarten nicht lesen können, hier der „Klartext“:

Es ist mal wieder einer der Tage, die gerne dazu verwendet werden, unglaubliche Dinge entweder neu aufzuwärmen oder aber sie wirklich ganz aktuell der Allgemeinheit zu Gemüte zu führen. Es ist natürlich schon länger bekannt, dass die Reihenfolge der Buchstaben innerhalb von Wörtern – sofern Anfangs- und Endbuchstabe korrekt bleiben – die Verständlichkeit nur begrenzt beeinflussen. Dies wurde natürlich nicht von mir entdeckt, sondern Graham Rawlinson an der University of Nottingham stellte 1976 dies im Rahmen einer Studie fest. Es ist allerdings von Bedeutung, ob z. B. bei zusammengesetzten Worten diese für sich betrachtet werden. Auch die Länge und der Vertauschungsgrad ist mitentscheidend, ob ein Wort noch gelesen werden kann oder nicht. Ich finde dies absolut phanomenal, da es zeigt, dass wir Menschen oftmals unbewusst Höchstleistungen vollbringen.

Lust, es selbst mal zu probieren? http://www.werstler.net/zwirbler.html

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Von Vorne – Oder von Hinten

In Allgemein on 3. Oktober 2011 at 16:12

Ganz einfache Vorgänge im täglichen Leben geraten manchmal zu einem grundsätzlichen Überdenken der bisherigen Lebensphilosophie.

So kann es zum Beispiel passieren, dass man sich unversehens auf der Firmentoilette mit der grössten Herausforderung des Arbeitstages konfrontiert sieht, wenn das „letzte Blatt“ Toilettenpapier verbraucht ist. Als verantwortungsbewusster Mensch wechselt man die leere Rolle natürlich mit der bereitstehenden vollen aus, damit die nachfolgenden „Prozesse“ ohne „Downtime“ von den werten Kollegen erfolgreich „gemanagt“ werden können.

Nur: Soll jetzt die Rolle so eingelegt werden, dass das Papier von vorne oder von hinten abgezogen werden kann? – Lange Überlegungen, die von „wie war denn die letzte Rolle eingelegt“ über „muss die Neue so eingelegt sein, wie die bisherigen?“ – „Liesse sich eventuell bei einer anders eingelegten Rolle der Prozess verbessern“ bis zu „Ich lege sie jetzt einfach so ein, wie bei mir zu Hause, sollen sie doch froh sein, dass ich sie überhaupt ausgetauscht habe…“ jagen einem durch den Kopf.

Nachdem schon drei Mal jemand versucht hat, die Türe zu öffnen, wird auf eine grundlegende Evaluierung der verschiedenen Möglichkeiten verzichtet, das Papier so eingelegt, dass „von vorne“ abgezogen werden kann, und der Ort verlassen.

Diese Lösung wurde ohne zusätzliche Meetings, Lokaltermine und 5D Problemanalysen, ohne Zuhilfenahme von „Lean Management Tools“ etc. in eigener Verantwortung intuitiv eingeführt…

Ich bin gespannt, ob es ein Feedback gibt, oder ob eventuell eine „Standard Operation Procedure“ basierend auf meiner Entscheidung eingeführt wird…

Unbestritten würde eine klare Anweisung, wie das Papier einzulegen bzw. danach abzuwickeln, den „Workflow“ and diesem Platz revolutionieren und auch die „Puffer“ vor dem „Equipment“ verkürzen, da nicht jeder, der in die Verlegenheit kommt, das Papier zu wechseln, eigene Analysen durchführen muss, die zwangsweise zu einer Verzögerung im weiteren Prozess führen…

Anmerkung: In einem Standardtoilettenpapierspender führt das „von hinten abrollen“ zu einem „Blattweisen Spenden“, d.h. an jeder Blattperforation wird quasi automatisch abgerissen. Auf den ersten Blick scheint dies die ressourcensparendste Lösung zu sein, jedoch nur so lange, wie man davon ausgeht, dass pro „Geschäft“ ein Blatt benötigt wird. Sobald mehrere Blätter notwendig sind, ist das „Abrollen nach vorne“ wirtschaftlicher, da die benötigte Anzahl an Blättern zusammenhängend in einem Arbeitsgang abgezogen werden können.