juckplotz

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Sag nie, was du denkst…

In Allgemein on 25. März 2011 at 16:02

… dies wird sich eine Auszubildende wohl gedacht haben, nachdem ihr Chef ihr gekündigt hatte. Und dies in erster Linie, weil die 19-Jährige das Alter der Freundin des Vorgesetzten auf vierzig Jahre geschätzt hatte, als er ihr ein Foto seiner Gefährtin zeigte.
Die Freundin war zu diesem Zeitpunkt allerdings erst 31 Jahre alt, was angeblich (so der Chef) die Auszubildende wusste.

Die Gekündigte klagte auf Wiedereinstellung, erschien aber trotz Aufforderung nicht zur Gerichtsverhandlung, was in ein Versäumnisurteil mündete.

Jetzt, am 24. März endete die Verhandlung in einem Vergleich: Die ursprünglich zum September ausgesprochene Kündigung tritt rückwirkend Ende November in Kraft. Ausserdem  zudem zahlt der Arbeitgeber noch ausstehende Ausbildungsvergütung von 333,- Euro.

Das Kuriose an der ganzen Sache: Der Chef ist Anwalt für Arbeitsrecht (zumindest wurde es in den Radio Nachrichten so gesagt…) .

Hollywood Diva Elizabeth Taylor ist tot

In Allgemein on 23. März 2011 at 19:44
The American actress Elizabeth Taylor to American Film Festival of Deauville (Normandy, France) in September 1985

Elizabeth Taylor, September 1985 (Photo: Roland Godefroy)

Heute ist Elizabeth Taylor mit 79 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles an Herzinsuffizienz gestorben.
Die 79-jährige litt bereit seit einiger Zeit an Herzbeschwerden und wurde vor einem Monat in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert.

Neben Filmen wie „Die Katze auf dem heissen Blechdach“ (1958) oder „Cleopatra“ (1963) wurde sie auch bekannt durch ihren „Verbrauch“ an Ehemännern. „Ich habe nur mit Männern geschlafen, mit denen ich auch verheiratet war“, hat Liz Taylor einmal gesagt, „welche Frau kann das schon von sich behaupten?“

Sie galt einst als „die schönste Frau der Welt“. Mit ihrer Schönheit verschlägt sie Hollywood schon in den 1940er Jahren die Sprache. Bereits 1942 wurde sie von MGM als Kinderdarstellerin unter Vertrag genommen.

Elizabeth Taylor wurde in London geboren, hatte acht Mal geheiratet, ihren Schauspielerkollegen Richard Burton gleich zwei Mal. Mit ihm stand sie auch zusammen vor der Kamera – zum Beispiel in „Der Widerspenstigen Zähmung“ 1967.

Sie spielte mit allen großen Stars Hollywoods zusammen, Montgomery Clift, Katherine Hepburn oder Paul Newman. Oder mit James Dean und Rock Hudson in  „Giganten“ von 1956 .
Ihre letzte Rolle zeigte sie von ihrer komischen Seite.  Sie spielte die böse Schwiegermutter von Fred in „Flinstones – die Familie Feuerstein“.

Mit Rock Hudson verband sie eine enge Freundschaft. Als er 1985 an Aids stirbt, widmet sich Liz Taylor der  Aids-Aufklärung, für die sie 1993 einen Ehrenoscar erhält.
Königin Elizabeth II erhebt sie in den Adelsstand erhoben.

Weiterführende Links (Extern): Bildergalerie

Sendungen mit Elizabeth Taylor

Wikipedia

Spinnen wir jetzt alle?

In Allgemein on 16. März 2011 at 11:15

Die Katastrophen in Japan schockieren uns. Wir sehen die Verwüstungen, die das Beben in Verbindung mit dem Tsunami verursacht hat. Wir hören, dass es immer mehr Tote gibt, dass die Verkehrswege nicht frei sind, dass Wasser und Nahrungsmittel knapp werden. Und dann hören wir davon immer weniger, dafür immer mehr über die nukleare Katastrophe, die sich anbahnt in einem Land, welches sehr dicht besiedelt ist.
Und dann passiert das, was mich wütend macht: Die Geschehnisse in Japan werden dazu benutzt, um in Deutschland Wahlkampf zu machen…
Ich begrüsse es, wenn die Verantwortlichen ihre Entscheidungen zur Atomkraft in Deutschland angesichts der Vorfälle in Japan überdenken, denn eine gefällte Entscheidung muss ja nicht nach dem Motto „ich habe eine vorgefasste Meinung und lasse mich durch läppische Tatsachen nicht davon abbringen“ für immer stehen.
Jetzt werden AKWs vom Netz genommen, und schon wieder wird dies von den Deutschen als „Masche“ abgetan, damit die Wählerstimmen gesichert seien.
Wahlkampfduelle im TV, für mich sowieso eine amerikanisierte Form der „Information“, die im Grunde keine ist, sondern ein gegenseitiges „Abwatschen“ der Spitzenkandidaten, nehmen jetzt das Thema Japan mit ins Portfolio.
Was hat Japan mit unseren Landtagswahlen zu tun? Und was sollen die Politiker bitte jetzt machen? Die Entscheidungen zur Atomkraft überdenken oder nicht?
Meiner Meinung nach müssen wir zuerst unseren Mitmenschen in Japan helfen – die EU hat ja eine entsprechende Anfrage erhalten. Und da können wir alle solidarisch sein und müssen nicht unser Parteibuch oder unsere Einstellung publicityträchtig vermarkten.
Dann sollten die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft aus den Vorfällen in Japan lernen und Konsequenzen einleiten.

Aber vor Allem: In Japan ist eine Katastrophe in vollem Gange und wir sollten unsere Energie darauf verwenden, in der Weltgemeinschaft aktiv tätig zu werden, um dort so viel zu helfen, wie wir können.

Geringe Limitierung

In Allgemein on 13. März 2011 at 21:56

Gerade im Sammlerbereich, seien es Drucke, Eisenbahnmodelle oder auch Trinkgläser und vieles Andere, wirkt der Satz „Limitierte Auflage“ wie ein Adrenalinschub auf die Kauflust der Sammlergemeinde. Kein Wunder, dass es fast keine normalen Auflagen eines interessanten Artikels gibt, denn dann würde sich die Ratio des Sammlers vielleicht zu lange überlegen, ob der bestimmte Artikel wirklich in die Sammlung einverleibt werden soll.

Bei „limitierten Auflagen“ handelt es sich, so das allgemeine Verständnis, um mengenmässig begrenzte Angebote eines Artikels.

Auch ich bekomme hin und wieder so genannte „Angebotsflyer“ oder „Werbeblättle“ ins Haus geschickt, die ich zugegebenerweise immer mit Interesse mir ansehe und auch mit diesem oder jenem Angebot liebäugle. Was dieses Wochenende mir bei einem solchen Flyer ins Auge stach, ließ mich schmunzeln: Da ein limitiertes Angebot wohl nicht ausreichend ist, die Kauflust anzuheizen, hatten findige Werbetexter noch eines „draufsetzen“ wollen und aus einem solchen eine „Geringe Limitierung“ gemacht.

Ist jetzt eine „geringe Limitierung“ eine höhere Auflagenstärke als eine „Limitierung“ ? Was ist dann eine „hohe Limitierung“?

Ich glaube einfach, daß bei manchen Textern auch eine gewisse Limitierung vorhanden ist. Wie gering diese ist, kann ich leider nicht beurteilen…

Aber schon Einstein hat sinngemäss davon gesprochen, dass es zwei Dinge gibt, die nicht „limitiert“ sind (er sprach von Dingen, die „unendlich“ seien): Das Universum und die menschliche Dummheit. Bei einem war er sich damals nicht ganz sicher. Bei welchem wohl?

40 Jahre Maus

In Allgemein on 6. März 2011 at 16:38

Herzlichen Glückwunsch, liebe Maus. Ich hoffe, dass du mit Ente und Elefant ein super Geburtstatgsfest feierst und dieses Fest der Start in die nächsten vierzig Jahre „Maus“ sein wird.

Wenn ich mir das so richtig vorstelle: Ab meinem elften Lebensjahr begleitest du mich, zugegebenerweise die letzten Jahre nicht mehr so regelmäßig, weil meine Kinder auch so langsam aus dem „Mausalter“ raus sind, aber trotzdem bist du immer gegenwärtig.

Wie wird eine CD hergestellt, woher weiss die Kopfschmerztablette, dass sie im Kopf wirken soll, obwohl sie im Magen landet, und viele andere Themen mehr.

Wikipedia weiss zwar auch viel, aber so spannend wie „die Sendung mit der Maus“ ist Wikipedia nicht annähernd.

Deine Typen, die das alles erklären, sind einfach einmalig, und Christoph ist echt schon Kult.
Mach weiter so, du hast das Zeug, der anderen Maus Konkurrenz zu machen. Wobei: So ne Sendung mit dir und Micky zusammen wär der absolute Bringer.

Die Panzerknacker könnten ja erklären, wie ein Tresor funktioniert und Dagobert Duck dann uns einen Einblick ins US-amerikanische Finanzsystem.

Happy Birthday, Maus. Und werde nicht amerikanisch…